Mindset

Mein Motto für 2022: Ich pass auf mich auf

Eva Dragosits mit Kaffee

Vielleicht hast du gemerkt, dass es hier auf meinem Blog keinen Jahresrückblick auf 2021 gegeben hat? Ich wollte so gerne einen solchen Rückblick schreiben, aber es hat nicht gepasst. Das hole ich jetzt nach: Bevor ich zu meinem Motto für 2022 und dem Ausblick auf dieses Jahr komme, gibt es zuerst einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Samt den drei einschneidenden Wendepunkten, die mich zum Umdenken gebracht haben!

Rückblick auf 2021: Die ersten Monate laufen gut

Ich bin mit Elan und Optimismus ins Jahr 2021 gestartet – und mit dem neuen Business-Namen „Eva Dragosits – Blogs, Texte, Strategie“. Vom vorigen Namen „quer…“ hatte ich mich Ende 2020 Hals über Kopf verabschiedet. Der bezeichnete mittlerweile eine Gruppe, mit der ich nichts zu tun habe und nicht in Verbindung gebracht werden will. Wegen der Namensänderung musste beim Aufbau einer Reichweite für meine Webseite zwar wieder von vorne beginnen, aber das war es mir definitiv wert.

Nebelspaziergang an der Traun, Jänner 21
Nebeliger Spaziergang an der Traun im Jänner 21

Mai 21: Mein erster Launch!

Ich war voller Energie und im Flow. In der ersten Monaten des Jahres 21 habe ich mich intensiv um den Ausbau meines Online-Business gekümmert, und im Frühsommer habe ich meinen ersten großen Online-SEO-Kurs gelauncht. Mit allem Drumherum wie dem Aufbau einer E-Mail-Liste mit Facebook Ads, einem dreitägigen kostenlosen Workshop und einer gut geplanten Verkaufsphase.

Bei der Launch-Vorbereitung, Eva Dragosits
Bei der Launch-Vorbereitung im Mai

Leider hat mir beim Launch die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht: Mein Newsletter-Programm hat in der entscheidenden Launch-Phase nicht funktioniert. Mehr dazu liest du hier: Wenn der Newsletter den Launch ruiniert.

Trotzdem war ich mit dem Launch zufrieden. Ich hatte zwar nur einen einzigen Verkauf, aber immerhin! Und hey, ich hatte gelauncht und dieses riesige Stück Arbeit alleine gestemmt! Das war für mich ein toller Erfolg.

Nach dem Launch war ich euphorisch. Einen Online-Kurs zu entwerfen und abzuhalten, das hatte mir unheimlich Spaß gemacht. Das war meins! Das Ergebnis war nicht überragend, aber das was nun mal so. Ich fing ja gerade erst an. Der nächste Kurs würde besser sein und mehr Kund*innen bringen, und der übernächste noch besser, mit noch mehr Kund*innen.

Ich hatte meinen Weg gefunden, und ich wollte so weitermachen. Ich wollte das, was meine Vorbilder unter den Online-Kursanbieter*innen hatten: Mehr Sichtbarkeit, mehr Erfolg, mehr Kund*innen, mehr Umsatz. So ganz im Geheimen habe ich sogar von einem eigenen Online-Business geträumt, samt Team. Beim Gedanken daran haben kleine Sternchen in meinen Augen geleuchtet!

Selbstzweifel? Ich doch nicht!

Die leise Stimme im Hinterkopf habe ich ignoriert: Will ich wirklich regelmäßig diesen Launch-Stress haben? Mit so viel Druck, dass ich kaum schlafen kann? Mit Abhängigkeit von einer Technik, die immer wieder mal verrückt spielen kann? Wie würde ich damit umgehen, wenn ich so viele Teilnehmer*innen in meinen Kursen habe, dass ich sie nicht mehr betreuen kann? Will ich tatsächlich ein Team haben? Will ich diese Verantwortung übernehmen? Wäre ich überhaupt eine Führungsperson?

Ich war so gefangen in dieser Spirale aus sichtbarer-erfolgreicher-reicher, dass ich nicht darüber nachdenken wollte, ob diese Ziele zu mir passen. Ob der Mega-Erfolg mit Mega-Umsatz überhaupt MEIN Ziel ist. Solche Gedanken würden in die Kategorie „Selbstzweifel“ fallen, und die sind nicht gut, wenn man ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen will.

Regenbogen in Wels, Mai 21
Regenbogen in Wels im Mai 21

Bin das wirklich ich? Lieber gar nicht darüber nachdenken.

In den Online-Kursen und Sozialen Medien hörte ich ständig Sätze wie: „Mach dich nicht kleiner, als du bist“; „Du musst groß denken“; „Du musst mutig sein“; „Du musst dein Mindset verändern“; „Du musst deine Glaubenssätze abstellen“, und ähnliches.

Und immer wieder kam dieser eine Satz: „Wenn ich das geschafft habe, dann kannst du das auch!“

Ich ließ mich überzeugen. „Na gut, wenn XY das geschafft hat, dann kann ich das also auch,“ habe ich mir gedacht. „Sie/Er wird das schon wissen“. Ohne zu hinterfragen, wie XY das behaupten kann. XY kennt mich ja gar nicht!

Glücksklee-Fund, Juni 21
Glücksklee-Fund im Juni. Dann kann doch nichts mehr schiefgehen!

Wendepunkt 1: Krank

Dann kam der Wendepunkt. Ich bin krank geworden. Im Sommer 2021. Nicht Corona oder Long Covid hat mich erwischt, sondern eine Autoimmunerkrankung. Ich hatte schon während meines Launches Anfang Mai erste Anzeichen bemerkt, und Ende Juli war es offiziell.

Die Behandlung war anstrengend; mehr möchte ich nicht dazu sagen. In den Wochen und Monaten auf dem Sofa hatte ich jedenfalls viel Zeit, um darüber nachzudenken, wie ich mein Leben eigentlich leben möchte.

Eva Dragosits, Viel Zeit auf dem Sofa
Auszeit auf dem Sofa

Viele Fragen: Was will ich wirklich?

Eines stand für mich sofort fest: Eine gut gefüllte E-Mail-Liste, eine große Zahl an Instagram-Followern oder ein geglückter Launch gehören nicht zu den Dingen, die mich zutiefst erfüllen. Ich war mir ganz sicher, dass meine letzten Worte nicht sein würden: „Ich bin dankbar für die schönen Stunden, die ich mit meinem Launch im Jahr 21 erleben durfte.“

Mir wurde klar, dass ich keine Lust und keine Motivation habe, immer weiter zu arbeiten und dem Erfolg hinterher zu hecheln. Arbeiten ja, unbedingt! Ich arbeite so gerne. Meine Arbeit ist mir wichtig und macht mir großen Spaß.

Aber mich so verausgaben, dass ich nicht mehr schlafen kann? Keine Zeit für Familie und Freunde habe? Nicht mal mehr Zeit für Sport? Das wollte und will ich nie wieder haben. Jedenfalls nicht als Dauerzustand.

Große Überraschung: Ich schalte zurück – und nichts Schlimmes passiert!

Für den Rest des Jahres 21 musste ich mich zurücknehmen, weil es gesundheitlich nicht anders ging. Ich habe zwar gearbeitet, aber gemütlich und in meinem eigenen Tempo.

Zu meiner Überraschung ist dabei nichts Schlimmes passiert. Ganz im Gegenteil:

  • Im September fand ich eine E-Mail in meinem Postfach: Die Zeit wollte meinen Backblog ichmussbacken im Wochenmagazin vorstellen! Ich musste die E-Mail drei Mal lesen, bis ich sie geglaubt habe!
    Der Artikel ist toll geworden und war für mich ein Highlight des Jahres 2021. Ich kann ihn hier nicht verlinken, weil er hinter einer Bezahlschranke liegt. Auf der Presseseite meines Backblogs kannst du dir das PDF anschauen.
  • Ein paar Wochen später wurde mein Backblog im österreichischen Magazin FaktuM vom Herbst als einer der 20 erfolgreichsten Backblogs Österreichs vorgestellt; du findest meinen Blog auf Seite 61. Ich habe mich so gefreut!
  • Außerdem bekam ich laufend kleine Aufträge, ganz ohne Akquise. Und die Kund*innen wollten gerne warten, bis ich Zeit für die Umsetzung hatte! Das war eine neue und schöne Erfahrung für mich.
  • Im Dezember kam völlig unerwartet ein großes und tolles Projekt zustande, mit dem ich nie gerechnet hätte. Das Projekt wird mich für das ganze Jahr 2022 beschäftigen, und ich freue mich riesig darauf.

Mein Aha-Erlebnis aus dieser Zeit: Ich bekomme auch dann Aufträge und Presseanfragen, wenn ich nicht permanent Akquise betreibe und Blogbeiträge und Social Media Posts veröffentlichte. Das hat mich ungemein beruhigt.

Wanderung Hinterstoder . Eva Dragosits
Auszeit: Beim Wandern in HInterstoder im Spätsommer

Wendepunkt 2: Wieder gesund!

Mein Kontrolltermin Anfang Jänner war der nächste Wendepunkt: Alles gut. Ich konnte ich meine Behandlung beenden, und meine Energie kommt zurück. Ich bin wieder da!

Ich kann also wieder arbeiten, yesss! Ich habe sofort begonnen, Pläne für 2022 zu machen. Anfang Jänner war das Online-Angebot riesengroß; es gab jede Menge kostenlose und kostenpflichtige Workshops und Kurse, die mich ungemein interessierten. Ich habe mich begeistert hineingestürzt und mich überall umgesehen und umgehört.

Die Online-Welt ist härter geworden, hörte ich in den kostenlosen Workshops und Webinaren. Man kann aber bestehen, wenn man genau diesen Kurs bucht. Und diesen. Und eine Membership wäre auch nicht schlecht. Eine Mastermind-Gruppe, oder eine Mentorin.

Auf ein Neues: Meine Pläne für 2022

Mitte Jänner hatte ich folgende Pläne für die erste Jahreshälfte:

  • Ich würde an meiner Sichtbarkeit als Texterin arbeiten.
  • Außerdem muss ich ein paar neue Angebote entwickeln.
  • Mehr Newsletter-Abonnent*innen wären gut; ich würde ein neues kostenlosen Angebot oder ein Tiny Offer erstellen.
  • Ich würde mehr Blogbeiträge schreiben als bisher, am besten zwei pro Monat.
  • Den Newsletter würde ich wöchentlich verschicken.
  • Auf Facebook, Instagram und Pinterest würde ich aktiver sein und gezielter vorgehen.
  • Ein Podcast wäre toll, vielleicht ab Herbst.
  • Und natürlich werde ich meinen großen SEO-Online-Kurs überarbeiten und erneut launchen. Vielleicht im Juni, das ist sicher ein guter Zeitpunkt.

Das alles würde ich neben meinen Lehraufträgen an der Fachhochschule, meinem Backblog und meinem großen Projekt erledigen. Das würde zwar eng werden, aber was sein muss, muss sein. Ich wollte ja mithalten mit der Online-Welt!

Die Stimme im Hinterkopf ist wieder da

Allerdings hat sich die leise Stimme in meinem Hinterkopf wieder gemeldet. Und diesmal habe ich zugehört: „Wolltest du dir nicht mehr Zeit für dich nehmen?“, hat sie geflüstert. „Wo ist die eingeplant?“

Nirgends, musste ich zugeben.

Ich war schon wieder im Hamsterrad mit Dauerstress, Verzetteln, durchgetakteten Wochenenden. Im Sog dieses mehr, mehr, mehr. Noch ein kostenloses Angebot erstellen, noch ein Tiny Offer, noch einen Online-Kurs, und dann …  Ja, was dann?

Ich habe begonnen, mich das zu fragen. Will ich wirklich mein Jahr von meinen Launch-Terminen bestimmen lassen und permanent aufs Launchen hinarbeiten? Ist ein sechsstelliger Launch tatsächlich mein Ziel? Will ich mittelfristig ein Team aufbauen und in die Führungsrolle wechseln? Immer mit dem Ziel vor Augen, dass ich, wenn ich das alles erreicht habe, irgendwann ein schönes Leben haben werde?

Meine Pläne und Vorhaben fand ich immer noch spannend und toll. Aber ich fühlte mich unrund und gehetzt. So hatte ich mir das im Herbst nicht vorgestellt.

Wieder bei der Arbeit, Eva Dragosits
Wieder bei der Arbeit im Jänner 22

Erstes zaghaftes Eingeständnis: Da stimmt was nicht.

Ich habe überlegt, wo ich ansetzen kann: Der Schlüssel zu einer guten Work-Life-Balance lag bei einer guten Zeitplanung und Struktur, da war ich mir sicher. Struktur war der Schlüssel, davon las ich immer wieder.

Der Grund für meinen Dauerstress war sicher mein schlechtes Zeitmanagement. Ich müsste nur meine vielen Pläne und Projekte in einen klaren zeitlichen Ablauf bringen, dann hätte ich ein ausgeglichenes Leben.

Wendepunkt 3: Die Projektplanung

Ende Jänner 22 habe ich das Thema „Projektplanung“ angepackt: Ich habe meinen Mann gebeten, dass er mit mir meine Aufgaben und Projekte für die nächsten Monate plant. Er kennt sich aus mit Projektmanagement; ich war überzeugt, dass er mir mit seiner Außensicht und seinen vielen Planungs-Tools helfen kann.

Meine Vorstellung war, dass wir meine vielen Vorhaben in eine klare Struktur bringen würden. An diese Struktur würde ich mich halten, und dann wäre alles gut. Ich würde mich nicht mehr verzetteln, sondern hätte eine Art Stundenplan. Durch die Projektplanung würde sich auch herauskristallisieren, wann der beste Zeitpunkt für den Launch meines großen Online-SEO-Kurses wäre.

Projektplanung am Küchentisch: Jetzt wird’s unangenehm

Für die Projektplanung haben wir ganz professionell einen Termin vereinbart, uns gemeinsam an den Küchentisch gesetzt und begonnen. Hochmotiviert wollte ich sofort meine Pläne und Projekte für die nächsten Monate aufzählen, beginnend mit Februar.

Mein Mann hat mich gestoppt und unangenehme Fragen gestellt: „Wie viele Tage hat der Februar?“, wollte er wissen. „28? Dann bleiben 16 Tage zum Arbeiten. Dann ist noch genug Raum für Unvorhergesehenes.“

Ich habe ein Problem.

Ich habe geschluckt. Und begriffen, dass ich tatsächlich ein Problem habe. Nur 16 Tage zum Arbeiten? Wie sollte ich bitte alle meine Aufgaben in 16 Tagen erledigen? Das geht sich nicht aus.

Ich habe also alle meine Projekte und Pläne aufgezählt und geschätzt, wie lange ich dafür brauchen würde. Auch dieser Blog und mein Newsletter waren dabei, und sie haben überraschend viel Zeit beansprucht.

Während ich geredet habe, hat mein Mann auf seinem Blatt Papier rumgekritzelt. Als ich fertig war, hat er einige Minuten lang gerechnet. Dann hat er mich angeschaut und gesagt: „Für deine Projekte brauchst du 27 Tage.“

Ich habe mich erst gar nicht getraut, meinem Mann zu sagen, wie sehr mir dieser simple Satz reingegangen ist. Das war eine klare Aussage. 27 von 28 Tagen arbeiten? Das geht nicht. Das kann ich meinem Körper und mir nicht antun.

Ich wollte verhandeln und einfach dieselben Projekte in weniger Zeit abwickeln. Ha, das wäre doch eine Lösung! Das war nämlich bisher meine Strategie: Wenn es zeitlich eng wird, versuche ich, schneller zu arbeiten. Oder länger. Das hat immer funktioniert, aber hey, kein Wunder, dass ich ständig unter Zeitdruck war!

Mein Mann hat nur den Kopf geschüttelt und ist hart geblieben. Ich musste also streichen.

Es gibt eine Lösung – und sie fühlt sich super an!

Ich habe hin und her überlegt, welche Vorhaben ich kürzen kann. Meine Lehraufträge und mein großes Projekt sind mir wichtig, machen Spaß und bringen mir Umsatz. Die müssen bleiben.

Das Einzige, das ich ohne große negative Folgen kürzen kann, ist die Arbeit für meine beiden Blogs und die Social Media Posts dazu. Das tut mir zwar weh, weil ich diese Tätigkeiten mag. Aber mit dieser klaren „27 von 28 Tagen“-Ansage im Kopf war die Entscheidung leicht.

Was soll ich sagen: Diese Entscheidung hat sich so gut angefühlt! Dann wachse ich eben nicht. Was soll´s. Dafür habe ich ein gutes Leben, mit Zeit für mich, Familie und Freunde. Das ist für mich Erfolg.

Eva Dragosits, Die Sonne genießen
Jänner 22: Die Sonne genießen

Mein Fazit – und mein Motto für 2022: Ich pass gut auf mich auf

Jede*r darf und muss machen, was für sie oder ihn richtig ist. Manche Menschen brauchen sechsstellige Launches und ein eigenes Unternehmen mit vielen Mitarbeiter*innen. Ich finde es absolut bewundernswert und toll, wenn jemand konsequent dieses Ziel verfolgt und erreicht!

Aber für mich passt es nicht. Ich möchte nicht länger einem Erfolg nachlaufen, der nicht mein echtes Ziel ist. Und ich will nicht durch mein Arbeitspensum meine Gesundheit gefährden.

Meine Definition von „Erfolg“ hat sich geändert: Ich möchte ein Leben haben, in dem es mir gut geht. Mit Arbeit, die ich gerne mache, und mit Zeit für Freundinnen und Freunde, Sport, Wandern, Malen, Stricken, Ahnenforschung und all die anderen Dinge, dich mich interessieren. Das möchte ich haben. Und zwar JETZT, und nicht irgendwann.

Deshalb ist mein Motto für 2022 und für alle kommenden Jahre: Ich passe gut auf mich auf.

Und jetzt? Ausblick auf meine Pläne für 2022

Wie ich mein Motto im Detail umsetzen werden, kann ich noch nicht sagen. In den nächsten Monaten werde ich mir die Zeit nehmen, um das herauszufinden. Vor allem aber werde ich mich darauf konzentrieren, dass Spaß und Leichtigkeit nicht zu kurz kommen!

Einige Eckdaten stehen jedenfalls fest:

  • Ich werde die Zahl meiner Blogartikel auf beiden Blogs reduzieren, ebenso die Zahl der Newsletter.
    Wenn Blogbeiträge leicht von der Hand gehen, so wie dieser hier, dürfen es gerne mehr sein. Aber wenn im neben dem Tagesgeschäft keine Zeit für Blogbeiträge ist, dann gibt es eben keine. Dann bin ich nicht faul, sondern passe auf mich auf.
  • Bis ich mir klar darüber bin, wo es hingehen soll, werde ich mich auf 1:1-Arbeit und Textaufträge konzentrieren.
  • Falls in den nächsten Monaten die Zeit dafür bleibt, werde ich einen oder mehrere kleine Selbstlern-Kurse zum Bloggen erstellen.
  • Meinen großen Online-SEO-Kurs werde ich erst in einer Beta-Variante abhalten. Das nimmt Druck raus. Frühestens im März werde ich mich an die Planung machen; die Details überlege ich mir noch.
  • Ich werde mir im Juni eine Woche Urlaub nehmen und mir außerdem den August frei nehmen. Es fällt mir richtig schwer, diese Termin zu fixieren!!! Ein Zeichen dafür, dass ich meine Auszeiten tatsächlich planen und in den Kalender eintragen muss. Sonst gibt es nämlich keine.
  • Mein Mann kommt in meine Tool-Kiste. Falls ich mein Motto wieder mal vergessen sollte, mich unrund fühle und verzettle, dann packe ich ihn aus und lass ihn rechnen. Das bringt mich garantiert wieder auf den Boden. Die Zahlen lügen nicht!

Und du?

Wie planst du deine Projekte? Hast du dein Zeitmanagement im Griff und eine gute Work-Life-Balance, oder findest du dich hie und da im Hamsterrad wieder? Schreib mir gerne in die Kommentare, wie du deine Monate planst und welche Tools dir helfen. Ich freue mich über jeden Tipp!

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12 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

  1. Liebe Eva,
    ich freue mich unbändig für Dich und gratuliere Dir zu Deinem Mann. Das habt Ihr Beide jetzt sehr gut gemacht für 2022.
    Du wolltest wissen, wie Deine Leser*innen planen. Hier also meine seeehr flexible Struktur:
    * Ungefähr im letzten Drittel des aktuellen Jahres mache ich meine Jahresplanung bezüglich meiner Ausbildungen, Seminare und Workshops.
    * Diese passe ich um meine vorher eingetragenen Urlaubszeiten und wichtigen privaten Termine ein.
    * Wenn ich am Wochenende arbeite, was häufig vorkommt, blockiere ich Montag und Dienstag. Das ist dann mein verschobenes Wochenende.
    * Ich plane mir am Sonntagabend meine Bürotage und meine Zeiten für Coachings.
    * Wenn Freunde an meiner Türe klingeln und ich sitze über z.B. einem Blogartikel, bin ich trotzdem bereit, sofort alles stehen und liegen zu lassen und das Privattreffen wahrzunehmen. (Das war früher nicht so, bekommt mir aber viel besser)
    Mehr Struktur gibt es bei mir nicht. Ich schwimme mit dem Leben mit und freue mich am flexiblen Fluss dieses Lebens.
    Mein Motto für 2022: „Wir bleiben verbunden“.

    Ich wünsche Dir weiterhin, dass Du gut auf Dich aufpasst und vor allem gesund bist und bleibst.

    Herzliche Grüße
    Sylvia

    1. Eva Dragosits sagt:

      Liebe Sylvia,
      deine Struktur klingt überaus sympathisch! Mir gefällt, dass du dir Montag und Dienstag frei nimmst, wenn du am Wochenende arbeitest. Das werde ich übernehmen! Ich finde es auch toll, dass du für Freunde alles stehen und liegen lässt. Das sehe ich genauso. Privatleben hat Vorrang!
      Danke für dein schönes Motto 🙂 !
      Liebe Grüße, Eva

  2. Diana sagt:

    Liebe eva,
    ich finde du und dein Mann ihr seid ein dynamisches Duo. =)
    Es ist doch super duper fasntastisch, dass er dich so unterstützt. Er kennt dich so gut und das ist der perfekte Sparringspartner für dich.
    Ich habe für mich bisher eine einzige wichtige Vorgabe gemacht: Ich arbeite von 8 bis 13 Uhr und der Nachmittag ist frei für Kinder, Sport, etc. Am Wochenende arbeite ich fast gar nicht, es sei denn ich habe unbändige Lust zum Zeichnen. =) Und wenn zum Beispiel alle weg sind und ich nachmittags meine Waldrunde gedreht habe, dann kann ich mich auch ans iPad setzen – ist auch irgendwie Entspannung.
    Mein Motto für dieses Jahr: weiter gehen, Schritt für Schritt auf MEINEM Weg

    1. Eva Dragosits sagt:

      Liebe Diana,
      danke! Ich werde das Lob meinem Mann weitergeben; er hat es sich wirklich verdient 🙂 !
      Deine Strategie klingt sehr klar und gut umsetzbar. Zeit für die Kinder ist sooo wichtig; davon werden sie ihr ganzes Leben lang profitieren!
      Dein Motto kann ich gleich mit unterschreiben. Immer weiter gehen, aber den eigenen Weg beibehalten!
      Liebe Grüße, Eva

    2. Melanie sagt:

      So toll geschrieben, liebe Eva, und eine wunderbare Beschreibung von wahren Erfolg.
      Bleib dir stets treu, hör auf deine schlaue innere Stimme und sorg gut für dich. Du machst das wunderbar.

      Vom Herzen alles Liebe für dich und deinen Weg. Bleib gesund.

      1. Eva Dragosits sagt:

        Liebe Melanie,
        danke 🙂 ! Erfolg ist für jeden unterschiedlich. Es ist nur nicht immer leicht, sich dessen bewusst zu sein!
        Liebe Grüße, Eva

  3. Melanie sagt:

    Ach ja, und bei mir wegen Planung. Seitdem ich Mama bin und dann auch zu meinem Start noch Corona dazu kam, hab ich verstanden: Ich kann gar nichts planen und so langsam arrangiere ich mich damit.

    1. Eva Dragosits sagt:

      Oh ja, mit Kind/Kindern ist alles anders. Da sind der Alltag und das Jonglieren mit den verschiedenen Aufgaben und Plänen eine ordentliche Herausforderung. Ich drücke dir die Daumen, dass du einen guten Weg findest, um damit umzugehen 🙂 !
      Liebe Grüße,
      Eva

  4. Jacqueline sagt:

    Liebe Eva, ein wunderbarer Artikel mit einem ganz wichtigen Motto. Die Fragen, „will ich das und passt das zu mir?“ habe ich mir auch gestellt. Mit dem gleichen Ergebnis, auf das du gekommen bist 🙂. Das Leben besteht aus viel mehr als dem ewig skalierbaren Wachstum. Wenn ewige Umsatzsteigerung zum Lebensinhalt wird, kann es sich mit der Zeit recht leer anfühlen.

    1. Eva Dragosits sagt:

      Liebe Jacqueline,
      genau. Wenn Erfolg einzig auf „mehr Geld“ reduziert wird, dann ist das mir persönlich zu wenig. Es muss sowieso jede*r für sich entscheiden, was man als wichtig im Leben empfindet. Für manche passt das, für mich eben nicht; und für dich scheinbar auch nicht 🙂 .
      Liebe Grüße!
      Eva

  5. Bettina sagt:

    Liebe Eva, wunderbar. Du spiegelst mir mein Leben, dass immer wieder auf ein zuviel an Arbeit mit harten gesundheitlichen Stopps hinausläuft. Großartig dir Hilfe bei der Planung zu holen und die dann auch anzunehmen! Ich folge deinem Beispiel und habe mir um 17 Uhr Feierabend verodnet. Genießen wir das Leben!
    Herzliche Grüße
    Bettina

    1. Eva Dragosits sagt:

      Liebe Bettina,
      ich glaube, wir sind uns in dieser Hinsicht recht ähnlich. Deinen letzten Satz unterschreibe ich! Wir müssen bewusst darauf schauen, dass wir möglichst viel Leben mitnehmen! Das hat schließlich mehr zu bieten als Arbeit und Geld 🙂 .
      Liebe Grüße, Eva

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