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	<title>Meinung Archive - Eva Dragosits</title>
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	<description>Texte. Blogs. Strategie</description>
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	<title>Meinung Archive - Eva Dragosits</title>
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		<title>Warum ein kostenloses Erstgespräch oft abschreckt &#8211; und wie man es besser macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Dragosits]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 11:17:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Strategie & Sichtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Business]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich seh&#8217;s auf Websites immer wieder: Einen Button für ein kostenloses Erstgespräch für ein Coaching oder eine Dienstleistung. Gedrückt habe ich diese Buttons noch nie! In diesem Blogbeitrag erkläre ich, warum: Ich finde, dass kostenlose Erstgespräche eine große Hürde sind und abschrecken können. Ein paar Tipps dazu, wie du sie trotzdem nutzen kannst, findest du&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://eva-dragosits.at/erstgespraech-coaching-und-dienstleistungen/">Warum ein kostenloses Erstgespräch oft abschreckt &#8211; und wie man es besser macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://eva-dragosits.at">Eva Dragosits</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich seh&#8217;s auf Websites immer wieder: Einen Button für ein kostenloses Erstgespräch für ein Coaching oder eine Dienstleistung. Gedrückt habe ich diese Buttons noch nie! In diesem Blogbeitrag erkläre ich, warum: Ich finde, dass <strong>kostenlose Erstgespräche </strong>eine <strong>große Hürde</strong> sind und abschrecken können. Ein paar Tipps dazu, wie du sie trotzdem nutzen kannst, findest du natürlich auch. Der Blogbeitrag soll ja nicht eine Abrechnung mit Erstgesprächen werden, sondern Alternativen aufzeigen!</p>



<span id="more-5259"></span>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-afdc21b91a8f16bb1d1d78cd0163e2b4" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#storytelling">Ein bisschen Storytelling: Warum ein Blogbeitrag über die Erstgespräch-Hürde?</a></li>



<li><a href="#begriffsklärung">Begriffsklärung: Was meine ich mit &#8222;Erstgespräch?</a></li>



<li><a href="#coachings">Coachings und Dienstleistungen buchen: Warum ein Erstgespräch eine große Hürde ist</a></li>



<li><a href="#kostenloses">1. Ein kostenloses Erstgespräch ist nicht kostenlos: Es kostet Zeit und Energie!</a></li>



<li><a href="#köder">2. Erstgespräch klingt nach Köder: Jemand will mich an den Haken bekommen.</a></li>



<li><a href="#angst">3. Ich habe Angst, in einem Verkaufsgespräch zu landen.</a></li>



<li><a href="#kontakt">4. Ein Erstgespräch als erster Kontakt ist too much!</a></li>



<li><a href="#unverbindliches">5. Auch ein unverbindliches Erstgespräch schafft eine Verbindlichkeit.</a></li>



<li><a href="#beigeschmack">6. &#8222;Kostenlos&#8220; hat den Beigeschmack von &#8222;billig&#8220;.</a></li>



<li><a href="#und">Und wie kommst du nun als Coach*in oder Dienstleister*in an Kund*innen?</a></li>



<li><a href="#fazit">Mein Fazit: Mit dem Erstgespräch-Button ist es nicht getan!</a></li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-2110284b77a46898199b892b7bacd29f" id="storytelling" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Ein bisschen Storytelling: Warum ein Blogbeitrag über die Erstgespräch-Hürde?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Blogartikel knüpfe ich an den Beitrag <a href="https://eva-dragosits.at/dienstleistungen-online-anbieten-und-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kostenloses Erstgespräch: Was tun, wenn niemand bucht?</a> an, den ich vor kurzem veröffentlicht habe. Darin gebe ich Tipps dazu, wie du als Coach*in oder Dienstleister*in deine Website so aufbaust, dass deine Leser*innen den Erstgespräch-Button gut finden können und das Buchen für sie einfacher wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe damals den Blogbeitrag auf LinkedIn geteilt, und schwupp, hat sich eine Diskussion entwickelt – aber die ging in eine ganz andere Richtung als gedacht! Das Thema war nicht, wie man die Leser*innen zum Buchen bringt. Sondern, ob es überhaupt eine gute Idee ist, ein kostenloses Erstgespräch für Coaching oder Dienstleistungen anzubieten. Die Tendenz war klar: Da gab es eine deutliche <strong>Ablehnung von kostenlosen Erstgesprächen</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hat mich in meiner persönlichen Meinung bestärkt. Ich mag kostenlose Erstgespräche für Coachings und Dienstleistungen nicht; weder als Anbieterin noch als potenzielle Kundin. Und scheinbar bin ich nicht die Einzige mit einer skeptischen Haltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb mache ich einen Blogbeitrag zu diesem Thema: Ich fasse meine Gründe dafür zusammen, warum mich Erstgespräche abschrecken. Dazu gibt es meine Tipps, wie man es den Leser*innen leichter machen kann, ein Erstgespräch für ein Coaching/eine Dienstleistung zu buchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also Achtung: Der Beitrag ist <strong>absolut subjektiv</strong>! Ich beziehe mich nicht auf Marktstudien und Analysen, sondern schreibe rein über meine eigenen Einwände und Vorbehalte. Und die sind so groß, dass ich tatsächlich noch nie in meinem Leben ein kostenloses Erstgespräch für ein Coaching oder eine Diensleistung gebucht habe. Und das, obwohl ich schon jede Menge solcher Buttons gesehen habe!</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-3725a4cc4be08e5092c0e2c688de3e72" id="begriffsklärung" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Begriffsklärung: Was meine ich mit „Erstgespräch“?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst muss ich klarstellen, wovon ich rede: Für mich sind <strong>kostenlose Erstgespräche</strong> solche Gespräche, die wirklich der <strong>allererste Kontakt </strong>zwischen der potenziellen Kundin oder dem potenziellen Kunden und Coach*in /Anbieter*in sind. Ohne E-Mail-Austausch oder Telefongespräche oder Messenger-Austausch oder Kommentare auf Social Media im Vorfeld. Also so richtig <strong>kalte Kontakte</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff „Erstgespräch“ ist allerdings nicht eindeutig: Es gibt auch Erstgespräche, bei denen im Vorlauf bereits einige Schritte passiert sind. Man hat sich via E-Mail, Messenger, Social Media oder auf anderen Wegen bereits beschnuppert und ausgetauscht und möchte nun live, im direkten Austausch, ausloten, ob man zusammenarbeiten möchte. Der Kontakt ist also nicht kalt, sondern zumindest lauwarm: Nach dem mehr oder weniger ausführlichen Vorgeplänkel kennt man sich bereits ein bisschen. Das Erstgespräch ist in diesem Fall nicht der erste Kontakt, aber das erste direkte Gespräch, Auge in Auge sozusagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Erstgespräche finde ich absolut wichtig! Nur durch direkten Kontakt oder zumindest einen Zoom-Call kann man herauszufinden, ob man zueinander passt und miteinander arbeiten kann und will. Ob die Chemie passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wie gesagt: Von diesen Erstgesprächen rede ich hier nicht. Ich schreibe über die kalten Erstgespräche; über die, die auf Websites und Blogs angeboten werden und zum Buchen ohne jeglichen Kontakt im Vorfeld auffordern.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-16e67395e72fdc8f84b91a99cd6d0d0c" id="coachings" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Coachings und Dienstleistungen buchen: Warum ein kostenloses Erstgespräch eine große Hürde ist</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind meine 6 Gründe dafür, warum meiner Meinung nach ein Erstgespräch eine riesige Hürde ist, wenn es der allererste Kontakt zwischen Interessent*in und Anbieter*in ist.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2023/06/eva_dragosits_texterin_wels-62-1024x683.jpg" alt="Erstgespräch für Coaching: Frau in gestreiftem Shirt blickt skeptisch auf das Handy" class="wp-image-6649"/><figcaption class="wp-element-caption">Soll ich anrufen? Oder lieber nicht?</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="kostenloses" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>1. Ein kostenloses Erstgespräch ist nicht kostenlos: Es kostet Zeit und Energie!</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Erstgespräch für ein Coaching/eine Dienstleistung mag zwar insofern kostenlos sein, als ich keine Euros dafür ausgeben muss. Es kostet mich aber trotzdem, nämlich <strong>Zeit und Energie</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Angebot</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>muss ich in der Regel 15-30 Minuten investieren;</li>



<li>muss mir im Kalender die Zeit für das Gespräch einplanen;</li>



<li>muss mich mit einem Zoom-Link oder einem anderen Link auseinandersetzen;</li>



<li>sollte ich beim Termin halbwegs vorzeigbar aussehen;</li>



<li>und sollte ich mein Anliegen so formulieren können, dass ich es in kurzer Zeit präzise vorstellen kann.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist für mich ein großer Aufwand, der Zeit und Energie kostet. Den mag ich mir nicht antun.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="köder" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>2. &#8222;Erstgespräch&#8220; klingt nach Köder: Jemand will mich an den Haken bekommen.</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal hat man ohne ein Erstgespräch gar keine Chance, mehr über das genaue Angebot und die Kosten des Coachings/der Dienstleistung herauszufinden. Auf Website und Social Media gibt es null Info zu Kosten und genauer Leistung. Wenn man mehr wissen will, muss man ein Erstgespräch buchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur: Es ärgert mich, wenn ich einen extra Termin brauche, Zeit und Energie investieren muss, um den Stundensatz herauszufinden und organisatorische Fragen zu besprechen. Diese organisatorischen und inhaltlichen Fragen lassen sich doch leicht per E-Mail klären. Dafür brauche ich doch kein Gespräch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Fall fühlt sich ein Erstgespräch an wie ein <strong>Köder</strong>: Jemand will mich dazu bringen, dass ich mehr über Preis und Angebot wissen will, deswegen ein Erstgespräch buche und dann am Haken hänge. Eine durchschaubare Marketing-Masche ist das. Und da fühle ich mich, um ein schönes österreichisches Wort zu verwenden, gepflanzt.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="angst" style="font-size:18px;line-height:1.7"><strong>3. Ich habe Angst, in einem Verkaufsgespräch zu landen.</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Meine große Befürchtung ist, dass das Erstgespräch für das Coaching/die Dienstleistung nicht ein vorsichtiges erstes Abtasten ist, sondern ein <strong>Verkaufsgespräch</strong>. Ich kenne mich gut genug; ich weiß, dass Verkäufer*innen mit mir leichtes Spiel haben. Ich erkenne die Manipulationstechniken zwar, aber das nützt nix – sie stressen mich trotzdem, und ich falle drauf rein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um halbwegs mein Geld im Börsel zu behalten und mich selbst vor Impulskäufen zu schützen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> , habe ich mir deshalb eine Spontan-Kauf-Sperre verordnet. Ich zwinge mich dazu, erst mal eine Nacht über ein Angebot zu schlafen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber, boah, in direkten Verkaufssituationen werde ich unrund. Wenn jemand drückt und drückt und drückt und nicht nachlässt, dann ist das für mich schrecklich. In so einer Situation ist es für mich ungeheuer schwer, höflich um eine Nacht Bedenkzeit zu bitten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil ich ja bei einem Erstgespräch als allererstem Kontakt nicht weiß, wie die Person am anderen Ende tickt und mit wie viel Druck ich konfrontiert werde, mache ich einen großen Bogen darum. Ich bin ja nicht doof; ich setze mich doch nicht freiwillig so einer <strong>unangenehmen Situation</strong> aus!</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/07/blog-vorteile-2-1024x683.jpg" alt="Erstgespräch für Coaching: Frau blickt grimmig in die Kamera" class="wp-image-6006"/><figcaption class="wp-element-caption">Oje. Doch in einem Verkaufsgespräch gelandet. </figcaption></figure>
</div>


<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="kontakt" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>4. Ein Erstgespräch als erster Kontakt ist too much!</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Erstgespräch ist mir persönlich als erster Kontakt zu viel. Das ist mir <strong>viel zu schnell viel zu nah</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich das erste Mal persönlich mit einer Coachin oder einem Coach, einer Anbieterin oder einem Anbieter spreche, muss ich mir wirklich unverbindlich ein Bild vom Angebot und von der Person machen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem persönlichen Gespräch bin ich schon tiefer im Verkaufsprozess drin, als ich eigentlich will. Ich will vielleicht nur Preise und Leistungen vergleichen und hänge schon in einem Gespräch. Too much!</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="unverbindliches" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>5. Auch ein unverbindliches Erstgespräch schafft eine Verbindlichkeit.</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht bin ich old-fashioned und habe veraltete Werte, aber dennoch: Wenn ich in einem Erstgespräch für ein Coaching/eine Dienstleistung bin und jemand Zeit dafür investiert, ich vielleicht bereits erste Infos und Tipps bekomme, dann ist das Gespräch für mich nicht mehr wirklich unverbindlich. Ich fühle mich dadurch verpflichtet, weiterzumachen. Weil ich ja bereits eine Leistung bekommen habe – selbst wenn es „nur“ die Zeit ist, die die andere Person für das Gespräch aufgebracht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese <strong>gefühlte Verbindlichkeit</strong> macht es mir schwer, ein Erstgespräch zu buchen. Ich kenne mich: Ich fühle mich mies, wenn ich nach einem hilfreichen und informativen Erstgespräch nicht eine Leistung buche. Mein Problem, ich weiß. Aber das muss ich mir ja nicht selbst eintreten; ich muss mir nicht selbst das Leben schwer machen. Also lasse ich es lieber gleich bleiben.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="beigeschmack" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>6. „Kostenlos“ hat den Beigeschmack von „billig“</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">OK, das ist fies: Ich habe den Eindruck, dass das Wörtchen <strong>„kostenlos“ </strong>das Angebot automatisch entwertet. Kostenlos ist zwar einerseits super, weil niedrigschwellig. Aber andererseits – wenn etwas nichts kostet, ist es auch nichts wert, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich persönlich spielt dieses Argument allerdings nur eine kleine Rolle. Mir ist klar, dass nicht nur ich Zeit und Energie in das Gespräch investiere, sondern auch die Person auf der anderen Seite. Das schätze ich sehr. Selbst wenn das Erstgespräch ein Köder oder ein Verkaufsgespräch sein sollte: Jemand macht sich Mühe damit. Das ist großzügig und viel wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem hat das Wort „kostenlos“ nun mal den <strong>Beigeschmack von „billig“, „wertlos“</strong>. Vielleicht nur unbewusst. Aber trotzdem. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-style-outline has-background" style="background-color:#f4f4f4;grid-template-columns:60% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2025/02/eva_dragosits_texterin_wels-25-1024x683.jpg" alt="Frau blickt nachdenklich auf den Laptop" class="wp-image-6801 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-1b145064ecdc008567175a2252854702" id="h-bringt-deine-website-was-sie-soll-anfragen-amp-kund-innen" style="color:#bd2e65;font-size:20px;line-height:1.7"><strong>Bringt deine Website, was sie soll &#8211; Anfragen &amp; Kund*innen?</strong></h2>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mach das <strong>Website-Quiz für 0 Euro</strong> und finde es raus!</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://eva-dragosits.at/website-quiz-wie-gut-verkauft-deine-website/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das will ich wissen!</a></div>
</div>
</div></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-9a4817d503ff3aed50863830cab9dc1e" id="und" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Und wie kommst du als Coach*in oder Dienstleister*in nun an Kund*innen?!? </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Puh. Ich merke beim Schreiben, wie sehr mich dieses Thema beschäftigt! Dabei geht es mir gar nicht darum, Erstgespräche für Coachings oder Dienstleistungen zu verteufeln. Sondern darum, aufzuzeigen, dass es <strong>mit </strong>einem „Erstgespräch buchen“ Button auf der Website vermutlich nicht getan ist. Weil – wenn das Erstgespräch tatsächlich der allererste Kontakt ist – die Hürde groß ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb nützt es aus meiner Sicht wenig, wenn du als Coach*in oder Dienstleister*in auf der Website ein kostenloses Erstgespräch anbietest und dann darauf wartest, dass die Anfragen eintrudeln. Das wird eher nicht passieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings kannst du einiges tun, um es den Leser*innen<strong> einfacher zu machen, dein Erstgespräch zu buchen. </strong>Und zwar dadurch, dass du einige Kontakt-Schritte vorlagerst und ihnen das Gefühl gibst, dass sie dich kennen. Hier einige <strong>Ideen </strong>dafür, wie du es das <strong>Erstgespräch-Buchen leichter machst</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schreibe beim Erstgespräch-Buchen-Button genau dazu, wie ein Erstgespräch abläuft, wie lange es dauert und worum es gehen wird. Das gibt den Leser*innen <strong>Orientierung</strong> und macht das Buchen einfacher.</li>



<li>Biete auf deiner Website neben dem Erstgespräch <strong>weitere Möglichkeiten an, dich zu kontaktieren</strong>: gib zum Beispiel die E-Mail-Adresse an und/oder die Telefonnummer. E-Mail und Textnachrichten sind unverbindlicher als persönliche Gespräche.</li>



<li><strong>Blogge </strong>regelmäßig, sowohl über deine Expertise als auch über deine Meinung und Haltung: So wissen deine Leser*innen, was dich beschäftigt und wie du tickst. Dadurch können sie dich besser einschätzen und herausfinden, ob ihr ähnlich denkt.</li>



<li>Zeig dich auf <strong>Social Media</strong>, und zwar nicht nur als Expertin, sondern auch als Mensch. Schreibe eigene Social-Media-Posts und kommentiere bei anderen Profilen. Sprich über dein Wissen, teile deine Meinung. Bring dich ein. Wie beim vorigen Tipp: die Leser*innen lernen dich dadurch kennen und können leichter andocken.</li>



<li>Biete auf deiner Website <strong>kostenlose Angebote</strong> für deine Leser*innen an, sogenannte <strong>0-Euro-Produkte</strong> (früher hießen die Dinger &#8222;Freebies&#8220;, aber diesen Begriff darf man nun aus rechtlichen Gründen nicht mehr verwenden). Mit solchen Angeboten sehen die Leser*innen, wie du arbeitest, und können sich ein Bild von dir machen.</li>



<li>Gib den Leser*innen die Möglichkeit, dich <strong>live </strong>zu erleben. Online kannst du vielleicht kostenlose Webinare anbieten, Masterclasses oder Q&amp;A-Sessions. Offline könntest du Vorträge halten oder dich als Speaker*in zeigen. Bei solchen niedrigschwelligen Schnupper-Möglichkeiten kann man dich kennenlernen, vielleicht sogar kurz mit dir sprechen. Die Hemmschwelle, Kontakt zu dir aufzunehmen, sinkt.</li>



<li><strong style="color: initial;">Netzwerke</strong><span style="color: initial;"> unbedingt auch im echten Leben! Gehe zu Events und Netzwerk-Treffen, rede mit den Leuten, erwähne deine Website und dein Angebot. Persönliche Kontakte sind Gold wert!</span></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz: <strong>Zeig dich! Mach dich sichtbar! Bring dich ein!</strong> Je mehr kleine Begegnungen und Anknüpfungspunkte du anbietest, desto leichter wird es, dein kostenloses Erstgespräch zu buchen. Weil es dann kein Erstkontakt mehr ist, sondern einfach ein erstes Gespräch!</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-f3b8b9a5aba25457d882b5664728c53b" id="fazit" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Mein Fazit: Mit dem Erstgespräch-Button ist es nicht getan!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mir persönlich ist die Hürde, ein kostenloses Erstgespräch für ein Coaching oder eine Dienstleistung zu buchen, zu hoch. Ich brauche mehrere Kontakte im Vorfeld, damit ich ein Gefühl für die Person bekomme und mir in Ruhe überlegen kann, ob ich mit derjenigen oder demjenigen zusammenarbeiten möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber Menschen sind verschieden. Vielleicht sind meine Vorbehalte gegen kostenlose Erstgespräche ja übertrieben? Mich würde wirklich interessieren, wie du das siehst und wie deine Erfahrungen mit kostenlosen Erstgesprächen sind. Schreibe es mir gerne in die Kommentare!</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-style-outline has-background" style="background-color:#f4f4f4;grid-template-columns:60% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2025/02/eva_dragosits_texterin_wels-25-1024x683.jpg" alt="Frau blickt nachdenklich auf den Laptop" class="wp-image-6801 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-1b145064ecdc008567175a2252854702" id="h-bringt-deine-website-was-sie-soll-anfragen-amp-kund-innen" style="color:#bd2e65;font-size:20px;line-height:1.7"><strong>Bringt deine Website, was sie soll &#8211; Anfragen &amp; Kund*innen?</strong></h2>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mach das <strong>Website-Quiz für 0 Euro</strong> und finde es raus!</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://eva-dragosits.at/website-quiz-wie-gut-verkauft-deine-website/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das will ich wissen!</a></div>
</div>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Dragosits]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 07:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Strategie & Sichtbarkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Blogbeitrag geht es darum, wie du den richtigen Online-Kurs findest. Also einen, der gute Qualität liefert und der zu dir und deiner Situation passt. Das findest du ja idealerweise heraus, BEVOR du den Kurs kaufst. Inhaltsverzeichnis Den richtigen Online-Kurs finden: Warum ich diesen Blogpost schreibe Zuerst zum Hintergrund für diesen Blogartikel: Ich bin&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Blogbeitrag geht es darum, wie du den richtigen Online-Kurs findest. Also einen, der gute Qualität liefert und der zu dir und deiner Situation passt. Das findest du ja idealerweise heraus, BEVOR du den Kurs kaufst. </p>



<span id="more-3139"></span>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-5ff141139eb68fdc3bdf36d7b3c1cafe" id="h-inhaltsverzeichnis" style="color:#bd256e;font-size:28px"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#blogpost">Warum ich diesen Blogpost schreibe</a></li>



<li><a href="#qualität">Kriterium 1: Die Qualität des Online-Kurses</a></li>



<li><a href="#preis">Kriterium 2: Preis des Online-Kurses und Rücktrittsrecht</a></li>



<li><a href="#fit">Kriterium 3: Der &#8222;Fit&#8220; &#8211; passt der Online-Kurs zu dir und deiner Situation?</a></li>



<li><a href="#fazit">Mein Fazit</a></li>
</ul>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-33199837e4d1ef96e881f06b5c1e19cc" id="blogpost" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Den richtigen Online-Kurs finden: Warum ich diesen Blogpost schreibe</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst zum Hintergrund für diesen Blogartikel: Ich bin mit meinem Backblog <a href="https://ichmussbacken.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ichmussbacken</a> seit 2013 in der Online-Welt daheim, kenne mich also mit Bloggen, Social Media, Newslettern, kostenlosen Angeboten, Kooperations-Anfragen von Unternehmen und dergleichen gut aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Backblog war aber hauptsächlich ein Hobby. Wenn Geld darüber reinkam, war es schön. Wenn nicht, auch gut. Meine Haupteinnahmequelle war das Texten: Ich habe hauptsächlich Texte für Unternehmens-Websites geschrieben, aber auch Pressetexte, Pressemitteilungen oder Texte für Flyer. Die Kund*innen fand ich über mein Netzwerk; über Kolleg*innen zum Beispiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2020 hat sich das geändert: Mit Corona war ich darauf angewiesen, meine Kund*innen online zu finden. Ich habe mit Feuereifer begonnen, Online-Marketing zu lernen &#8211; und bin so richtig reingekippt in die Online-Business-Welt hineingekippt. Ich habe in einige hochpreisige Online-Kurse investiert, leider auch in einen Fehlkauf. Habe ein paar günstige Kurse gekauft, viele kostenlose Webinare und Workshops besucht, jede Menge Null-Eureo-Produkte heruntergeladen, einen Blog-Summit erlebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war aber nicht nur Lernende, sondern war auch auf der anderen Seite: Ich habe selber Null-Euro-Produkte angeboten, Online-Workshops abgehalten und einen Online-Kurs entwickelt und abgehalten. Und gemerkt, wie herausfordernd es ist, ein rundes Angebot zu entwickeln, zu verkaufen und umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So nach und nach habe ich einen Überblick darüber bekommen, was sich auf dem Online-Business-Markt momentan tut. Und ich habe ein gewisses Gespür dafür entwickelt, wie ich schon im Vorfeld einschätzen kann, ob ein Online-Kurs Qualität bietet und für mich passt. Also das bringt, was ich mir davon verspreche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier fasse ich meine Erfahrungen zusammen:  Wenn ich Online-Kurse einschätze, achte ich auf diese drei Kriterien: Qualität, Preis und „Fit“, die Passgenauigkeit. Mehr dazu liest du im Beitrag. Vielleicht hilft dir er dir ja, wenn du dich entscheiden musst, ob du einen Online-Kurs buchen möchtest &#8211; oder eben nicht!</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-ffba0f64b7d485f9323a59f5e9748909" id="qualität" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Den richtigen Online-Kurs finden, Kriterium 1: Wie gut ist die Qualität des Online-Kurses?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Qualität eines Online-Kurses kannst du erst beurteilen, wenn du ihn besuchst oder besucht hast. Hinweise auf die Qualität bekommst du aber schon vorher, nämlich in den Angeboten und der Kommunikation vor dem Verkauf. Durch die Null-Euro-Angebote, E-Mails, kostenlosen Workshops, Videos und Challenges.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau darauf gehe ich hier ein: Wie kannst du aus den kostenlosen Angeboten vor dem Verkauf einschätzen, ob die Qualität des Kurses deinen Erwartungen entspricht? Auf welche Hinweise musst du achten?</p>



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<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-1-ist-die-anbieterin-der-anbieter-punklich" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>1. Ist die Anbieterin/der Anbieter pünklich?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz banal: Hält sich die/der Anbieter*in an die vereinbarten Zeitpunkte und Termine? Fangen Workshops und Kurse pünktlich an? Stehen Unterlagen und Videos zum vereinbarten Zeitpunkt zur Verfügung? Werden Fragen der Teilnehmenden in Facebook-Gruppen halbwegs innerhalb des angekündigten Zeitrahmens beantwortet, also zum Beispiel 48 Stunden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls es zu Verspätungen und Verschiebungen kommt: Wie ist die Kommunikation dazu? Gibt es Erklärungen und eventuell Entschuldigungen? Oder wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmer*innen damit zurechtkommen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn eine Anbieterin oder ein Anbieter das Zeitmanagement schon vor dem Online-Kurs nicht im Griff hat, dann liegt für mich die Vermutung nahe, dass das auch im Online-Kurs nicht anders sein wird. Für mich persönlich ist das ein sehr wichtiges Kriterium: Meine Tage sind so durchgetaktet, dass ich mich auf Termine verlassen können muss.</p>



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<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-2-gibt-es-unterlagen-arbeitsmaterialien-folien" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>2. Gibt es Unterlagen / Arbeitsmaterialien / Folien?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sind Null-Euro-Produkte, Checklisten oder Workbooks sorgfältig gestaltet? Sind sie überhaupt von Nutzen? Gibt es ansprechende und übersichtliche Unterlagen oder Folien zu den Workshops?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut geplante und ansprechend gestaltete Unterlagen haben für mich mit Wertschätzung gegenüber den Teilnehmenden zu tun. Sie zeigen mir, dass sich jemand bemüht hat, die Inhalte verständlich aufzubereiten. Da hat sich jemand über mich als Teilnehmerin Gedanken gemacht, und das taugt mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jemand allerdings nicht mal versucht, mir als potenzieller Kundin gute Materialien zur Verfügung zu stellen, warum soll ich dann bei dieser Person kaufen? Ich kann ja davon ausgehen, dass die Unterlagen im Kurs von ähnlicher Qualität sein werden. Wenn mir die Unterlagen aus diesen kostenlosen Angeboten nichts bringen, wird das im Kurs ähnlich sein.</p>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/10/eva_dragosits_texterin_wels-25-1024x683.jpg" alt="Richtigen Online-Kurs finden: Frau blickt grübelnd auf den Laptop" class="wp-image-6527"/><figcaption class="wp-element-caption">Den richtigen Online-Kurs finden mit gründlicher Recherche: Damit du VOR dem Buchen die Qualität des Kurses einschätzen kannst</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-meine-personliche-meinung-zur-qualitat-von-arbeitsmaterialien-und-unterlagen" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>Meine persönliche Meinung zur Qualität von Arbeitsmaterialien und Unterlagen </strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade Null-Euro-Angebote finde ich in dieser Hinsicht aufschlussreich: Gerade bei diesen kostenlosen Angeboten kann man gut erkennen, ob jemand Arbeit hineingesteckt hat oder nicht. Ich habe einige so unglaublich lieblose Null-Euro-Angebote gesehen, dass mir echt die Worte fehlen. Schlecht formatierte und inhaltsleere PDFs von Word-Dokumenten zum Beispiel. Und weil ich nun mal meine E-Mail Adresse dafür hergegeben habe, werde ich jetzt mit ebenso inhaltsleeren und nichtssagenden E-Mails bombardiert <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> .</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jemand so vorgeht, ist es offensichtlich, dass sie oder er nur meine E-Mail Adresse wollte und jetzt verkaufen will. Da spiele ich nicht mit. Nie im Leben kaufe ich bei jemanden, der mir solche schlechten Produkte als Mehrwert andrehen will!</p>



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<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-3-wie-ist-die-kommunikation-vor-dem-online-kurs" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>3. Wie ist die Kommunikation</strong> <strong>vor dem Online-Kurs?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kommuniziert die Anbieterin oder der Anbieter mit den Teilnehmenden, also in den E-Mails, auf Facebook, in Live-Veranstaltungen? Geht sie oder er auf Fragen ein? Werden die Fragen auch tatsächlich beantwortet, oder bleiben die Antworten vage und unbestimmt? Und wie sieht es mit dem Umgang mit den Teilnehmenden aus: Werden sie ernst genommen und respektvoll behandelt, oder wird über sie drübergefahren? Werden Hoppalas und Ungeplantes gut aufgefangen, wird darüber kommuniziert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Art, wie mit Wünschen und Forderungen der Teilnehmenden umgegangen wird, gibt dir Hinweise auf die kommunikativen Fähigkeiten der Anbieterin/des Anbieters. Geht sie/er auf Wünsche ein? Setzt sie/er auch klare Grenzen, wo es nötig ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Achte einfach insgesamt darauf, wie die Anbieterin/der Anbieter kommunikativ tickt und ob du das Gefühl hast, sie/er hat die Situation im Griff. Überlege dir auch, ob du persönlich mit dieser Art der Kommunikation gut zurechtkommst.</p>



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<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-4-wie-sieht-es-mit-der-qualifikation-der-anbieterin-des-anbieters-aus" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>4. Wie sieht es mit der Qualifikation der Anbieterin/des Anbieters</strong> aus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nimmst du der Anbieterin oder dem Anbieter ab, dass sie/er sich mit dem Thema auskennt und dir weiterhelfen kann? Kann sie/er was? Glaubst du, dass du von ihr oder ihm etwas lernen kannst? Ist für dich nachvollziehbar und glaubwürdig, dass sie/er Expertin in ihrem/seinem Bereich ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Online-Bereich kommen mir, ehrlich gesagt, nicht alle Anbieter*innen seriös vor (ich formuliere hier bewusst vorsichtig <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). Nicht jede*r, der sich und sein Angebot toll verkauft, liefert auch. Da ist viel heiße Luft dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mach dich also schlau: Gehe auf die Webseite, auf die Facebook- und Instagram-Seite, auf You-Tube, auf den Blog. Frage ehemalige Teilnehmende und hör dich um. Mache dir ein Bild davon, ob sie/er Ahnung von dem hat, was er dir beibringen will. Gerade, wenn es um hochpreisige Angebote geht, ist des enorm wichtig!</p>



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<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-5-wie-aktuell-und-wie-hilfreich-ist-der-inhalt-der-angebote" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>5. Wie aktuell und wie hilfreich ist der Inhalt</strong> <strong>der Angebote?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bietet dir der Inhalt aus den kostenlosen Angeboten vor Kursbeginn Mehrwert? Sind die Informationen qualitativ hochwertig, vielleicht sogar einzigartig? Ist der Inhalt aktuell?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Online-Markt ist in ständiger Bewegung. Die Spielregeln für Google, Facebook, Instagram, Pinterest, SEO &amp; Co verändern sich laufend. Viele Inhalte kann man sich deshalb tatsächlich nur in Online-Kursen holen: Bis aktuelle Entwicklungen es in ein Buch geschafft haben, sind sie schon wieder veraltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Achte darauf, dass die Anbieterin oder der Anbieter aktuelle Entwicklungen und Trends kennt und berücksichtigt.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-6-wie-gut-bringt-die-anbieterin-der-anbieter-bei-den-veranstaltungen-and-angeboten-vor-dem-online-kurs-inhalte-und-infos-ruber" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>6. Wie gut bringt die Anbieterin/der Anbieter bei den Veranstaltungen and Angeboten VOR dem Online-Kurs Inhalte und Infos rüber?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kann die Anbieterin oder der Anbieter die Inhalte so vermitteln, dass du sie verstehst? Werden die Inhalte in überschaubare Portionen aufgeteilt? Oder wirst du so mit Informationen überschüttet, dass du überfordert bist? Bekommst du Unterlagen, die dir helfen, die Inhalte zu verarbeiten und umzusetzen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind der Workshop, die Videos, die E-Mails logisch aufgebaut? Werden die Teilnehmer*innen Schritt für Schritt durchgeführt? Oder verliert sich die/der Vortragende, setzt zu viel voraus, lässt wichtige Schritte aus? Springt hin und her?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nicht uninteressant: Bezieht die Anbieterin oder der Anbieter die Teilnehmenden ein? Gibt es während Live-Workshops Gelegenheiten und ausreichend Zeit für Fragen? Hat sich die Anbieterin oder der Anbieter etwas überlegt, um die Teilnehmenden aktiv werden zu lassen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Didaktik ist die „Lehre von der Lehre“. Mit dem Inhalt alleine ist es beim Unterrichten ja nicht getan: Es geht auch darum, wie die Inhalte vermittelt werden. Die Zeiten, in denen Vortragende eintönig von Folien abgelesen haben, sind (hoffentlich) vorbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Online-Kursen ist es extrem wichtig, dass die Inhalte so aufbereitet werden, dass sie die Teilnehmenden abholen und in die Umsetzung bringen. Der spontane Austausch, der im Klassenzimmer passiert, der fällt online ja weg. Deshalb sind kleine Info-Häppchen wichtig. Ausreichend Zeit, die Möglichkeit für Fragen und Feedback, Abwechslung bei Arbeitsmaterialien und Folien. Nur so kann Online-Unterricht gelingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Bereitet die Anbieterin oder der Anbieter die Informationen so auf, dass du dich angesprochen fühlst, schrittweise durch die Inhalte geführt wirst und gut mitkommst?</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-style-outline has-background" style="background-color:#f4f4f4;grid-template-columns:60% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2025/02/eva_dragosits_texterin_wels-25-1024x683.jpg" alt="Frau blickt nachdenklich auf den Laptop" class="wp-image-6801 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-1b145064ecdc008567175a2252854702" id="h-bringt-deine-website-was-sie-soll-anfragen-amp-kund-innen" style="color:#bd2e65;font-size:20px;line-height:1.7"><strong>Bringt deine Website, was sie soll &#8211; Anfragen &amp; Kund*innen?</strong></h2>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mach das <strong>Website-Quiz für 0 Euro</strong> und finde es raus!</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://eva-dragosits.at/website-quiz-wie-gut-verkauft-deine-website/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das will ich wissen!</a></div>
</div>
</div></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-4d0440bda7cf3f44d93cdb575580cc8e" id="preis" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Den richtigen Online-Kurs finden, Kriterium 2: Preis und Rücktrittsrecht</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-1-wie-sieht-es-mit-dem-preis-des-online-kurses-aus" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>1. Wie sieht es mit dem Preis</strong> <strong>des Online-Kurses aus?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz banal: Was bekommst du für dein Geld? Rechtfertigt das Angebot den Preis?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Online-Kursen gilt generell folgende Faustregel: Alles, bei dem eine Anbieterin oder ein Anbieter persönlich anwesend ist und auf die Teilnehmer*innen eingeht, ist hochpreisig. Besonders teuer sind 1:1 Angebote, etwa Einzelcoaching.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas günstiger sind Angebote für Gruppen, wenn also mehrere Personen gleichzeitig anwesend sind. Das ist zum Beispiel in Live-Trainings oder Live-Workshops der Fall, in Sprechstunden, Frage &amp; Antwort-Sessions, Facebook-Gruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles, was skaliert werden kann, wird weniger hoch berechnet. Skalierbar sind zum Beispiel reine Selbstlernkurse: Die werden 1 x erstellt und können tausendfach verkauft werden. Da ist keine persönliche Betreuung dabei; die Teilnehmer*innen erarbeiten sich die Inhalte selbständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Preis von Online-Produkten ergibt sich daraus, dass die Anbieter*innen in der Regel eine Mischung aus persönlicher Betreuung, Gruppenbetreuung und Selbst-Lernen anbieten. Meistens gibt es dazu einige Boni, etwa Selbstlern-Kurse von anderen Anbieter*innen (die thematisch nicht immer ganz passen), Checklisten, Vorlagen, Trello-Boards und dergleichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das alles wird zusammengerechnet, so, als wäre das lauter einzelne Angebote. Daraus ergibt sich ein fiktiver Gesamtpreis, von dem dann kräftig abgezogen wird. Was also einzeln € 8.000 kosten würde, kostet dann zum Beispiel als Gesamtpaket &#8222;nur&#8220; € 2.000.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du solltest dir überlegen, ob der Preis für das Gesamtpaket für dich stimmig und nachvollziehbar ist. Es gibt top Angebote mit absolut gerechtfertigten Preisen, wo du definitiv eine Menge Mehrwert für dein Geld bekommst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es gibt auch Angebote, die mir persönlich stark überteuert vorkommen und wo ich den Preis nicht nachvollziehen kann. Bei manchen davon habe ich ehrlich gesagt den Eindruck, dass die Anbieter*innen das Gefühl für die Realität und/oder die Verhältnismäßigkeit verloren haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich sehe, dass Coaches im Online-Business-Bereich ihre Leistung mit € 300 pro Stunde oder mehr verrechnen, frage ich mich manchmal, womit sie diesen Preis rechtfertigen. Bevor ich in so ein Angebot investiere, muss ich mir absolut sicher sein, dass die Anbieterin/der Anbieter wirklich abliefert und den Preis wert ist. Sorry, ist so. </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/10/eva_dragosits_texterin_wels-23-1024x683.jpg" alt="Den richtigen Online-Kurs finden: Frau blickt entgeistert auf den Laptop und rauft sich die Haare" class="wp-image-6530"/><figcaption class="wp-element-caption">Den richtigen Online-Kurs finden: Sorry, manchmal kann ich den Preis nicht nachvollziehen</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-mein-personlicher-richtwert-fur-den-preis-eines-online-kurses" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>Mein persönlicher Richtwert</strong> <strong>für den Preis eines Online-Kurses</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Maßstab für den Preis für Weiterbildung ist die <a aria-label="Donau Universität Krems (opens in a new tab)" class="ek-link" href="https://www.donau-uni.ac.at/de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Donau Universität Krems</a>. Ich habe dort einen Master of Arts gemacht sowie die Ausbildung zur akademischen PR-Beraterin; mehrere Module habe ich als Externe besucht, einfach aus Interesse am Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein fünftägiges Modul kostet dort je nach Fachgebiet etwa € 1.300,-. Viel Geld, finde ich. Das ist es aber wert: Ich bekomme dafür ca. 30+ volle Stunden Fortbildung in Präsenz bei hochkarätigen Expert*innen, samt Möglichkeit für Fragen und Austausch; hochwertige Unterlagen; Beurteilung meiner schriftlichen Arbeit; international anerkannte ECTS-Punkte; gute Betreuung durch die Uni mit Kaffee, Wasser und manchmal sogar Kuchen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ; Netzwerk-Abende; und meistens auch noch einen Besuch beim Heurigen mit der ganzen Gruppe. Das muss ein Online-Kurs erst mal bieten.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-2-gibt-es-ein-rucktrittrecht" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>2. Gibt es ein Rücktrittrecht?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin keine Rechts-Expertin und kann deshalb keine verbindliche Auskunft zum Rücktrittsrecht beim Kauf von Online-Kursen geben. Soweit ich weiß, gilt generell bei Dienstleistungen im Internet ein Rücktrittrecht innerhalb von 14 Kalendertagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich finde es fair und richtig, wenn Verkäufer*innen diese Möglichkeit anbieten. Was hätten Kurs-Anbieter*innen auch von halbherzig motivierten Teilnehmer*innen, die nur mitmachen, weil sie nicht vom Kauf zurücktreten konnten? Die will ich doch gar nicht in meinem Kurs haben; da hat ja niemand was davon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Online-Kursen, die sofort nach dem Kauf freigeschaltet werden, sieht es anders aus. Da können die Inhalte ja gleich genutzt werden. Wie es hier rechtlich aussieht, weiß ich nicht. Wenn du etwas darüber weißt: Ich freue mich über jede Information.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönliche biete auch hier ein Rücktrittsrecht an: Wenn jemand die Strategie hat, dass sie oder er einen Selbstlernkurs kauft, ihn innerhalb von 14 Tagen durcharbeitet und dann das Geld zurückfordert, dann soll sie/er doch. Jede*r, wie er meint.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-style-outline has-background" style="background-color:#f4f4f4;grid-template-columns:60% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2025/02/eva_dragosits_texterin_wels-25-1024x683.jpg" alt="Frau blickt nachdenklich auf den Laptop" class="wp-image-6801 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-1b145064ecdc008567175a2252854702" id="h-bringt-deine-website-was-sie-soll-anfragen-amp-kund-innen" style="color:#bd2e65;font-size:20px;line-height:1.7"><strong>Bringt deine Website, was sie soll &#8211; Anfragen &amp; Kund*innen?</strong></h2>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mach das <strong>Website-Quiz für 0 Euro</strong> und finde es raus!</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://eva-dragosits.at/website-quiz-wie-gut-verkauft-deine-website/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das will ich wissen!</a></div>
</div>
</div></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-1e06d4928dcaf61c4df182f79c09b27f" id="fit" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Den richtigen Online-Kurs finden, Kriterium 3: Der &#8222;Fit&#8220; &#8211; passt der Kurs zu dir und deiner Situation?</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-1-liegt-mir-die-personlichkeit-der-anbieterin-oder-des-anbieters" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>1. Liegt mir die Persönlichkeit der Anbieterin oder des Anbieters?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kommst du mit der Persönlichkeit der Anbieterin oder des Anbieters klar? Ist sie/er dir sympathisch? Kannst du dir vorstellen, mit dieser Person mehr Zeit zu verbringen? Ihr zuzuhören und Tipps von ihr zu bekommen? Passt ihre/seine Art zu dir?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Checke einfach ab, ob du mit dieser Person auch auf der menschlichen Ebene kannst. Auch online merkt man, ob man jemanden sympathisch findet oder nicht. Und wenn die persönliche Ebene von Anfang an nicht stimmt, dann könnte ein längerer Online-Kurs schwierig werden.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-2-passen-die-inhalte-des-online-kurses-zu-mir-und-meiner-aktuellen-situation" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>2.</strong> <strong>Passen die Inhalte</strong> <strong>des Online-Kurses zu mir und meiner aktuellen Situation?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bietet der Kurs genau das, was du zum jetzigen Zeitpunkt brauchst? Oder sind im Angebot Inhalte drin, bei denen du dich schon relativ gut auskennst, die du aber mitnehmen musst, wenn du an die Inhalte kommen willst, die für dich wichtig sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überlege dir gut, ob du für Inhalte zahlen willst, die für dich mehr oder weniger eine Wiederholung sind. Nichts gegen Wiederholung und Auffrischung, die schadet oft nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es ist zu überlegen, ob du dir nicht einen Kurs suchst, der genau das anbietet, was du brauchst. Auf dem Online-Business-Markt werden so viele Kurse angeboten, dass man sich ziemlich sicher sein kann, dass irgendwann und irgendwo ein Angebot auftauchen wird, das passt.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-3-ist-jetzt-der-richtige-zeitpunkt-fur-den-online-kurs" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>3. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt</strong> <strong>für den Online-Kurs?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Passt der Zeitpunkt des Online-Kurses zu der Situation, in der du dich mit deinem Business gerade befindest?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Kurse setzen bei ihren Teilnehmer*innen einen bestimmten Wissensstand oder bestimmte Anforderungen voraus. Sie kommunizieren das idealerweise auch, etwa so: „Der Kurs ist richtig für dich, wenn du …. .“ Die TeilnehmerInnen sollten beispielsweise ein Null-Euro-Produkt entwickelt haben und anbieten können; sollen eine Webseite oder einen Blog haben; sollen erste Erfahrungen im Video-Drehen mitbringen, und ähnliches. Der Online-Kurs baut dann auf diesen Voraussetzungen auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Erfüllst du die Voraussetzungen? Bist du genau an dem Punkt, den die Anbieter*innen ansprechen? Wenn nicht, dann lass es besser bleiben. Du wärst von Beginn an im falschen Kurs und müsstest dich enorm anstrengen, um die anderen Teilnehmer*innen einzuholen. Das macht keinen Spaß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Such dir lieber einen Kurs, der zu deiner aktuellen Situation passt und dir das bietet, das du genau jetzt brauchst. Einen Webseiten-Kurs, wenn du erst mal eine Website als Basis haben möchtest &#8211; damit du später einen Blog starten kannst. Oder einen Kurs dazu, wie du einen guten Null-Euro-Kurs erstellst &#8211; damit du später damit deine E-Mail-Liste aufbauen kannst. Ein Schritt nach dem anderen!</p>



<h4 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-mein-tipp-zu-inhalten-und-zeitpunkt-eines-kurses" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>Mein Tipp zu Inhalten und Zeitpunkt eines Kurses</strong> </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du nicht sicher bist, ob ein Kurs etwas für dich ist, dann frage die Anbieterin oder den Anbieter. Sie/er wird dir am besten sagen können, ob der Kurs für dich passt oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Art, wie sie oder er mit deiner Frage umgeht, kannst du übrigens ebenfalls Schlüsse für deine Entscheidung ziehen. Ich erlebe Anbieter*innen, die allen potenziellen Käufer*innen versichern, dass ihr Kurs für sie genau richtig ist. Das macht mich persönlich immer skeptisch. Für mich sind eher diejenigen Anbieter*innen glaubwürdig, die klar sagen, „Für dich ist der Kurs nichts, weil …“ Diese Ehrlichkeit schätze ich sehr.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-4-wie-ist-das-niveau-des-online-kurses-fur-den-du-dich-interessierst" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>4. Wie ist das Niveau des Online-Kurses, für den du dich interessierst?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Passt der Online-Kurs zu deinem Wissensstand? Verstehst du die Sprache in den Null-Euro-Produkten? In den Vorträgen und Workshops? Ist dir klar, worum es bei den Aufgaben geht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du das Gefühl hast, es wird zu viel vorausgesetzt und du kannst nicht folgen, dann ist der Kurs wahrscheinlich nichts für dich. Und wenn du schon im Vorfeld den Eindruck hast, dass in den Null-Euro-Angeboten und Workshops nichts Neues für dich dabei ist, würdest du vermutlich aus dem Kurs nicht viel mitnehmen.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-5-wie-gross-ist-der-zeitaufwand-fur-den-kurs" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>5. Wie groß ist der Zeitaufwand für den Kurs?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kannst du in deiner jetzigen Lebenssituation die Zeit für den Kurs aufbringen? Bekommst du das zeitlich gebacken?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterschätze nie den Zeitaufwand von Online-Kursen! Online-Kurse verlangen von ihren Teilnehmer*innen oft ganz schön viel Einsatz; da geht es extrem rasch voran mit der Wissensvermittlung. Häufig kommt neben den Kursinhalten noch anderes dazu, das du in den Griff bekommen musst: Die Technik, das Erstellen von Inhalten, Recherche, Befragungen, Überlegungen zu deiner Positionierung und Zielgruppe zum Beispiel. Da wird der Zeitaufwand für einen Kurs schnell mal deutlich höher als gedacht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich beobachte das immer wieder: Der Online-Kurs beginnt, die Teilnehmer*innen sind voller Elan &#8211; und 3-4 Wochen später ist gefühlt ein Viertel davon weggebrochen. Oft reicht es schon, dass jemand zwei Wochen krank ist oder unerwartet familiäre Verpflichtungen hat &#8211; und nicht mehr mitkommt. Weil in der kurzen Zeit im Kurs so viel Inhalt vermittelt wurde, dass der Anschluss verloren ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überlege dir deshalb gut, ob du den verlangten Zeitaufwand aufbringen kannst und willst!</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/10/eva_dragosits_texterin_wels-121-1024x683.jpg" alt="Den richtigen Online-Kurs finden: Frau mit Kalender blickt gutgelaunt in die Kamera" class="wp-image-6529" style="width:784px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Den richtigen Online-Kurs finden: Dann schaun wir mal, ob die Zeitplanung zu meinem Kalender passt</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-6-ist-der-online-kurs-uberhaupt-inhaltlich-amp-zeitlich-machbar-oder-sind-die-anforderungen-zu-hoch" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>6. Ist der Online-Kurs überhaupt inhaltlich &amp; zeitlich machbar? Oder sind die Anforderungen zu hoch?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Klingt der Kurs inhaltlich machbar? Sprich, sind die Zeitpläne und der Aufbau des Online-Kurses realistisch?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe schon mehrmals erlebt, dass Anbieter*innen den Zeitaufwand, den ihre Teilnehmenden investieren müssen, deutlich unterschätzen. Was für sie selber leicht ist und nebenher geht &#8211; oder auch ausgelagert wird &#8211; das ist für die Teilnehmenden oft gar nicht leicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Versuche also einzuschätzen, ob der Online-Kurs gut durchdacht und machbar klingt. Wenn du beispielsweise eine Woche Zeit hast, um dir ein Freebie auszudenken, dafür zu recherchieren, die Inhalte fertig zu stellen, alles in ein schönes Design zu verpacken und technisch auf deiner Webseite einzubinden, dann ist das meiner persönlichen Einschätzung nach eher unrealistisch. Von solchen Angeboten lasse ich mittlerweile die Finger.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-custom-lineheight" id="h-7-sind-die-versprochenen-kursziele-uberhaupt-realistisch" style="font-size:20px;line-height:1.7"><strong>7. Sind die versprochenen Kursziele überhaupt realistisch?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wahrscheinlich ist es, dass du über ein Mini-Produkt monatlich vierstellige Beträge einnimmst, wenn deine Webseite gerade mal 500 Seitenaufrufe pro Monat hat? Dass du mit deinem allerersten Verkauf deines Online-Angebots gleich fünfstelligen Umsatz machst? Oder dass sich deine E-Mail-Liste plötzlich von selbst füllt &#8211; aus Gründen, die nie verraten werden? Ist es realistisch, dass du monatlich sechsstellige Umsätze bekommen wirst, alleine durch die Kraft deiner Gedanken? Ich könnte noch viel mehr solche Beispiele aufzählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleib bitte unbedingt auf dem Boden und lass dich in den Verkaufs-Posts der Anbietenden nicht von den Erfolgen der vorgezeigten Testimonials mitreißen. Klar gibt es in Online-Kursen immer Teilnehmer*innen, die großartige Ziele erreichen und unglaublich erfolgreich sind. Für diesen Erfolg müssen aber viele Dinge zusammenpassen. Und vielleicht ist deine Ausgangssituation ja ganz anders als ihre!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Tipp: Schlafe erst mal über das Angebot und komm runter. Besprich die Situation und das Angebot auch gerne mit jemandem, die/der sich im Online-Business nicht so gut auskennt. Häufig erden solche Gespräche sehr schnell.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-77d98489c3c16db445d7b07bb6078611" id="fazit" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Den richtigen Online-Kurs finden: Mein Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du siehst, es gibt viele Punkte, die dir dabei helfen, die Qualität und die Passgenauigkeit von Online-Kursen einzuschätzen. Wenn du dir alles überlegt hast und immer noch überzeugt bist, dass der Kurs für dich passt: Super. Dann buche und freu dich über deine fundierte Entscheidung. Und auf einen spannenden Kurs!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn nicht: Es gibt so viele Anbieter*innen, dass man durchaus gezielt auswählen und einen passenden Kurs finden kann. Irgendwann kommt sicher ein Kurs, der genau richtig ist für dich und dich auf deinem Weg zum Erfolg weiterbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Blogbeitrag bei deiner Kursauwahl weiterhelfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welches Kriterium ist für dich persönlich wichtig? Schreib es mir gerne in den Kommentaren!</strong></p>



<div style="height:75px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-background has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-288f7f23afea83e5bea41a2928002128" id="h-vielleicht-sind-auch-diese-blogbeitrage-interessant-fur-dich-schau-gerne-rein" style="color:#bd2e65;background-color:#f4f4f4;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Vielleicht sind auch diese Blogbeiträge interessant für dich; schau gerne rein:</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a aria-label="Erfolgreich Bloggen: Meine Tops und Flopps aus 7 Jahren Bloggen - und meine Tipps für dich (opens in a new tab)" href="https://eva-dragosits.at/erfolgreich-bloggen-meine-tops-und-flops-aus-7-jahren-bloggen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="ek-link">Erfolgreich Bloggen: Meine Tops und Flopps aus 7 Jahren Bloggen &#8211; und meine Tipps für dich</a></li>



<li><a aria-label="Was bringt ein Blog für kleine Unternehmen, Selbständige und Coaches? (opens in a new tab)" class="ek-link" href="https://eva-dragosits.at/blog-fuer-unternehmen-selbstaendige-coaches-was-bringt-das/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Was bringt ein Blog für kleine Unternehmen, Selbständige und Coaches?</a></li>
</ul>



<div style="height:75px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-style-outline has-background" style="background-color:#f4f4f4;grid-template-columns:60% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2025/02/eva_dragosits_texterin_wels-25-1024x683.jpg" alt="Frau blickt nachdenklich auf den Laptop" class="wp-image-6801 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-1b145064ecdc008567175a2252854702" id="h-bringt-deine-website-was-sie-soll-anfragen-amp-kund-innen" style="color:#bd2e65;font-size:20px;line-height:1.7"><strong>Bringt deine Website, was sie soll &#8211; Anfragen &amp; Kund*innen?</strong></h2>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mach das <strong>Website-Quiz für 0 Euro</strong> und finde es raus!</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://eva-dragosits.at/website-quiz-wie-gut-verkauft-deine-website/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das will ich wissen!</a></div>
</div>
</div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Rechtschreibfehler in Blogbeiträgen? Okay für mich</title>
		<link>https://eva-dragosits.at/rechtschreibfehler-in-blogposts-kein-problem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Dragosits]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 12:17:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bloggen & Texten]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es kommt immer wieder vor, dass Kolleg*innen (oder ich 😉) von aufmerksamen Leser*innen auf Rechtschreibfehler in Blogbeiträgen hingewiesen werden. Ich bin dankbar, wenn ich darauf hingewiesen werde und meine Texte ausbessern kann. Aber ich selber sehe Rechtschreibfehler sehr gelassen. In diesem Blogbeitrag erfährst du, warum kleine Fehler in Blogbeiträgen kein Problem für mich sind. Weil&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es kommt immer wieder vor, dass Kolleg*innen (oder ich <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />) von aufmerksamen Leser*innen auf <strong>Rechtschreibfehler in Blogbeiträgen</strong> hingewiesen werden. Ich bin dankbar, wenn ich darauf hingewiesen werde und meine Texte ausbessern kann. Aber ich selber <strong>sehe Rechtschreibfehler sehr gelassen</strong>. In diesem Blogbeitrag erfährst du, warum kleine Fehler in Blogbeiträgen kein Problem für mich sind. Weil der Beitrag so gut zur Blogparade <a href="https://kerstin-salvador.de/blogparade-rechtschreibung-und-ich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rechtschreibung und ich &#8211; (k)eine Liebesgeschichte</a> von <a aria-label="Kerstin Salvador (opens in a new tab)" href="https://kerstin-salvador.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="ek-link">Kerstin Salvador</a> im Oktober 22 passt, mache ich dort mit. Danke für diese tolle Aktion, Kerstin!</p>



<span id="more-2926"></span>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/06/MR__1148-1024x683.jpg" alt="Beispielbild: Warum Rechtschreibfehler in Blogposts kein Problem für mich sind" class="wp-image-2929" style="width:900px;height:675px" srcset="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/06/MR__1148-1024x683.jpg 1024w, https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/06/MR__1148-300x200.jpg 300w, https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/06/MR__1148-768x512.jpg 768w, https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/06/MR__1148-1536x1024.jpg 1536w, https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/06/MR__1148-2048x1365.jpg 2048w, https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2021/06/MR__1148-2010x1340.jpg 2010w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-afdc21b91a8f16bb1d1d78cd0163e2b4" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></h2>



<ul class="is-style-arrow wp-block-list">
<li><a href="#fehlerfreie" class="ek-link">Fehlerfreie Texte mögen und gleichzeitig Fehler akzeptieren? Geht!</a></li>



<li><a href="#korrekturlesen" class="ek-link">Grund 1: Jede*r macht Fehler. Auch beim Korrekturlesen.</a></li>



<li><a href="#rechtschreibfehler" class="ek-link">Grund 2: Rechtschreibfehler in Blogbeiträgen sagen nichts über die Qualität der Inhalte aus.</a>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#story" class="ek-link">Eine kleine Story: Für weniger Kritik und mehr Wertschätzung</a></li>



<li><a href="#wertschätzung" class="ek-link">Fehler akzeptieren ist Wertschätzung</a></li>
</ul>
</li>



<li><a href="#motivieren" class="ek-link">Grund 3: Ich möchte andere motivieren, nicht entmutigen.</a></li>



<li><a href="#warum" class="ek-link">Grund 4: Ich weiß ja nicht, warum jemand Rechtschreibfehler macht.</a></li>



<li><a href="#fehler" class="ek-link">Grund 5: Kleine Fehler in Blogbeiträgen ändern nichts an der Verständlichkeit.</a></li>



<li><a href="#fazit" class="ek-link">Fazit: Rechtschreibfehler in Blogbeiträgen sind für mich okay</a></li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-9cda8201cfcbcd2a657d59bc1a11f18c" id="fehlerfreie" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Fehlerfreie Texte mögen und gleichzeitig Fehler akzeptieren? Geht!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eines vorneweg: Natürlich mag ich fehlerfreie Texte; ich bin ein absoluter Fan davon! Ich liebe gut geschriebene Sätze. Ich genieße es, wenn ich an einem roten Faden durch einen Text geführt werde. Und ich mag es, wenn mich Schreibstil und Inhalt neugierig machen auf das, was noch kommt. Das ist herrlich und fühlt sich toll an!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ich gute Texte mag, heißt aber nicht, dass ich bei Fehlern in Blogbeiträgen sofort in die Luft gehe. Klar fallen mir Fehler auf. Aber solange der Blogbeitrag insgesamt lesbar bleibt, habe ich mit vereinzelten Rechtschreibfehlern kein Problem. Und zwar aus fünf Gründen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-bc2359c148d390c0ea9eaf05194fb533" id="korrekturlesen" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Grund 1: Jede*r macht Fehler. Auch beim Korrekturlesen.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hast du ja selber schon die Erfahrung gemacht, dass du einen Text zig-fach durchgelesen hast und keine Fehler mehr entdecken konntest? Und wenn der Text dann draußen war, musstest du feststellen, dass trotz aller Sorgfalt Rechtschreibfehler und Tippfehler drin waren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tja, genauso ist das leider. Bei den eigenen Texten wird man irgendwann betriebsblind und sieht die Fehler nicht mehr. Ich selber habe eigentlich ein gutes Korrektur-Auge, auch bei meinen eigenen Texten &#8211; und trotzdem kommt es vor, dass ich Fehler übersehe. Das ärgert mich immer sehr, aber es passiert eben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Schlussfolgerung daraus: Wenn mir das selber passiert, dann muss ich das auch anderen zugestehen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-bffdbd5fd379bf97b0233a21693ed0cb" id="rechtschreibfehler" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Grund 2: Rechtschreibfehler in Blogbeiträgen sagen nichts über die Qualität der Inhalte aus.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jede*r darf bloggen. Die meisten Bloggger*innen bloggen über Themen, die sie interessieren und beschäftigen. Das heißt aber nicht automatisch, dass jede*r Blogger*in auch Rechtschreibung und Grammatik beherrscht &#8211; wieso auch?!?</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="story" style="font-size:20px"><strong>Eine kleine Story für weniger Kritik und mehr Wertschätzung anderen gegenüber</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hole an dieser Stelle weit aus: Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn habe ich mehrere Jahre am Gymnasium Englisch, Latein und Geschichte gearbeitet. Meine erste Matura als Lehrerin war ein prägendes Erlebnis für mich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dieser Matura war eine Schülerin dabei, die wir Lehrer*innen als &#8222;klassische Streberin&#8220; eingeordnet hatten. Sie hielt ihre Bücher und Hefte in Ordnung, lernte viel, machte alle Hausübungen, war immer vorbereitet, arbeitete mit. Brav und angepasst wirkte sie, mit wenig eigener Meinung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Mathematik, Deutsch und Englisch tat sie sich schwer. Da sie so fleißig war, musste das wohl an ihrer Intelligenz liegen. Fleißig war sie ja, auf jeden Fall. Aber intelligent? Nein. Eher naiv, etwas einfältig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dar Matura trat diese junge Frau unter anderem in Bildnerischer Erziehung an, in Zeichnen. Ein „einfaches“ Fach hatte sie also gewählt. Das entsprach genau dem Bild, das wir Lehrer*innen von ihr hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ihrer mündlichen Prüfung erlebten wir Lehrer*innen allerdings eine große Überraschung. Was für wunderschöne Kunstwerke hatte diese junge Frau in ihrer Mappe! Und wie großartig und souverän zeichnete sie bei der Prüfung! Und wie selbstbewusst und stark und fröhlich sie auftrat, wenn sie in ihrem Element war!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich geschämt und schäme mich immer noch. Meine Kolleg*innen und ich hatten nur einen Teil von ihr gesehen, nämlich den, der sich mit den sogenannten Hauptfächern nicht leicht tat. Das reichte, um sie abzuqualifizieren und als wenig intelligent einzuschätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die echte Person dahinter, also die, die toll zeichnen kann und dabei so richtig in ihrem Element ist, die hatten wir gar nicht wahrgenommen. Ist das nicht schlimm &#8211; und furchtbar traurig? </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="wertschätzung" style="font-size:20px"><strong>Fehler zu akzeptieren ist Wertschätzung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das führt mich zurück zum Bloggen: Warum sollte ein Bäcker, der auf seinem Backblog geniale Brotrezepte zur Verfügung stellt, die deutsche Rechtschreibung perfekt beherrschen? Warum sollten Sportler*innen, Künstler*innen, Eltern, Cancer-Blogger*innen, Videoexpert*innen oder Handwerker*innen sprachlich perfekt sein? Oder jemand, der mit dem Campingmobil Urlaub macht und die Leserinnen und Leser an den Reisen und Abenteuern teilhaben lässt? Da besteht für mich kein Zusammenhang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Leute sind großartig in ihren Themen, aber eben nicht sattelfest in Rechtschreibung und Grammatik. Na und? Ich lese ihre Beiträge schließlich nicht deshalb, weil es mir dort um perfekte Sprachbeherrschung geht. Sondern deshalb, weil ich die Themen spannend finde, die Menschen hinter den Geschichten sympathisch finde und Einblick in andere Leben bekomme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fände es echt unfair, wenn ich dann sage: „Naja, X war in Griechenland und hat ein paar coole Reisetipps, aber hey, im dritten Absatz von oben ist ein Tippfehler! Und Y kann super mit Pflanzen umgehen, hat aber wirklich Probleme mit den Beistrichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht mit mir. So kann ich nicht denken. Mir steht es nicht dazu, einen Menschen wegen der Rechtschreibung zu beurteilen. Und wer weiß, was mir alles entgeht, wenn ich nur auf die Rechtschreibfehler blicke!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich konzentriere mich deshalb beim Lesen von Blogposts auf den Inhalt. Und wenn mir mal ein Fehler auffällt, dann lese ich drüber. Auch kein Problem.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-718f1fa9f2dd03107a8b96e46bf3f704" id="motivieren" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Grund 3: Ich möchte andere motivieren, nicht entmutigen.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Achtung, jetzt wird es nochmals persönlich: Es ist meine Grundhaltung, dass ich andere motivieren möchte &#8211; und nicht entmutigen oder fertig machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gehe nochmals zurück zu meiner Arbeit als Lehrerin. Unterrichten fand ich ok, das hat mir Spaß gemacht. Das Benoten hingegen fand ich furchtbar. Als Lehrerin war es meine Aufgabe, die Fehler in den englischen Arbeiten zu entdecken und rot anzustreichen. Es war egal, wie gut eine Arbeit war &#8211; irgendetwas war immer Rot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir hat das weh getan. Da war so viel richtig in diesen Arbeiten, aber das spielte kaum eine Rolle. Wir Lehrer*innen bohrten in den Fehlern herum. Ich fand das damals schon schlimm, aber rückblickend finde ich diese Art des Feedbacks schrecklich. Einfach nur demotivierend.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich also heute meinen Kund*innen Feedback zu ihren Texten gebe, dann achte ich sehr darauf, dass ich dabei motiviere und ermutige. In den Texten, die meine Kund*innen schreiben, steckt schließlich viel Herz und Arbeit drin. Da werden persönliche Geschichten erzählt; da merkt man, wie sehr sie sich um Klarheit und schöne Sätze bemühen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fände es ungerecht, wenn ich nun gezielt den Finger auf die wenigen Punkte lege, die nicht passen. All die anderen Dinge, die den Schreiber*innen gut gelungen sind, sollen neben den Schwachstellen untergehen? Nicht fair.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar zeige ich meinen Kund*innen die Fehler in ihren Texten; das ist mein Job. Sie kommen ja zu mir, weil sie bessere Texte möchten! Das mache ich aber motivierend und wertschätzend, und nicht mit dem Holzhammer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Blogposts von anderen Blogger*innen hingegen sind Rechtschreibfehler, Beistrichfehler und leichte Grammatikfehler kein Problem für mich. Ich fände es nicht wertschätzend, wenn ich jemanden, der viel Arbeit in einen Blogbeitrag gesteckt hat, auf seine Fehler hinweise. Das ist erstens nicht meine Aufgabe, und zweitens konzentriere ich mich lieber auf den Inhalt.</p>



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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://eva-dragosits.at/wp-content/uploads/2022/05/eigenen-blog-starten-2-1024x683.jpg" alt="Frau in gestreiftem Shirt blickt fröhlich auf den Laptop" class="wp-image-6640"/><figcaption class="wp-element-caption">Ich möchte andere motivieren &#8211; und nicht auf Rechtschreibfehlern herumreiten!</figcaption></figure>
</div>


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<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-764b8ec3e70e160abb7de9b942187ace" id="warum" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Grund 4: Ich weiß ja nicht, warum jemand Rechtschreibfehler macht.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Punkt ist für mich ganz wichtig: Ich weiß nie, warum jemand Fehler macht. Nicht jede*r kann automatisch oder mit ein bisschen Anstrengung fehlerfrei schreiben. Manche können das nicht, weil sie wegen bestimmter Schwächen nicht die Fähigkeit dazu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir wurde das bei meinen kostenlosen SEO-Workshops im Mai 2021 wieder einmal bewusst. Damals konnten mir die Teilnehmer*innen ihre Blogbeiträge oder Webseiten-Texte schicken, und ich gab ihnen Feedback dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Teilnehmerin entschuldigte sich in der E-Mail schon im Voraus für die Fehler in ihrem Text. Sie schrieb, dass sie Legasthenikerin sei und ihre Texte deshalb immer von jemand anderem korrigieren lassen müsste, bevor sie sie online stellt. Die Texte, die sie mir geschickt hatte, waren noch unkorrigiert und deshalb fehlerhaft. Sie bat mich, darüber hinwegzulesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich so etwas lese, nimmt mich das richtig mit. Da wird mir bewusst, wie schnell wir andere abwerten. Und das, ohne etwas über den Hintergrund der Person zu wissen &#8211; oder die Situation, in der der Blogbeitrag geschrieben wurde. Vielleicht hat ja jemand den Blogbeitrag in einer Zeit voller Sorgen geschrieben, ist krank, bringt gerade noch die Kraft für den Beitrag auf. Als Leserin kann ich das nicht wissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Legastheniker/Eine Legasthenikerin muss ungleich mehr Arbeit in einen Text stecken als eine Person, der das Schreiben leicht von der Hand geht. Und selbst wenn sie oder er sich richtig anstrengt und bemüht, werden vielleicht immer noch Fehler im Text sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jemand, der krank oder in einer schwierigen Situation ist, kann sich möglicherweise nicht gut konzentrieren und ist abgelenkt, gibt aber trotzdem sein Bestes. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gehört viel Mut dazu, mit solchen Texten nach außen zu gehen. Da braucht man dann wirklich nicht noch Kritik obendrauf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe zufällig das Hirn fürs Schreiben. Das ist nicht mein Verdienst, das habe ich genetisch mitbekommen. Dann hatte ich noch Zugang zu ganz viel Bildung und Ausbildung und durfte ausgiebig Schreiben lernen zu. Ich kann nicht davon ausgehen, dass alle dieselben Voraussetzungen haben wie ich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon aus diesem Grund finde ich es absolut unfair, die Rechtschreibung in Blogbeiträgen zu kritisieren oder von der Rechtschreibung auf die Person zu schließen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-eb4fe3916ca48598a6afcbb7e2790b19" id="fehler" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Grund 5: Kleine Fehler in Blogbeiträgen ändern nichts an der Verständlichkeit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein letzter Grund, warum Rechtschreibfehler in Blogposts kein Problem für mich sind: So lange nur vereinzelt Fehler auftauchen, ändert das nichts an der Verständlichkeit. Nichts. Null. Nada. Kein Grund, daraus ein Drama zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und falls ich doch mal etwas nicht verstehe, dann lese ich den Satz eben ein zweites Mal. Dann muss ich mich halt ein bisschen bemühen. Der Text als Ganzes kann immer noch großartig sein.</p>



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<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-e450d96e9fe58dcb82163fe72a8c58e6" id="fazit" style="color:#bd2e65;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Mein Fazit: Rechtschreibfehler in Blogbeiträgen sind für mich okay</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend muss ich noch etwas sagen: Einzelne Rechtschreibfehler, Beistrichfehler, Tippfehler oder Grammatikfehler in Blogposts sind für mich wie gesagt kein Problem. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich aber nicht mag, sind Texte, bei denen sich die Schreiberin oder der Schreiber keine Mühe gegeben hat. Das kann man sehr rasch erkennen: Da wirken die Texte irgendwie hingerotzt. Satzanfänge und Satzenden passen nicht zusammen, Wörter fehlen oder kommen doppelt vor, es gibt keinen roter Faden, manchmal machen die Sätze einfach keinen Sinn. Bei solchen Texten klicke ich sofort weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber solange ich sehe, dass sich jemand um seinen Text bemüht hat und sich darüber Gedanken gemacht hat, stören mich kleine Rechtschreibfehler, Tippfehler, Beistrichfehler oder Grammatikfehler nicht. Dann denke ich mir einfach, dass der Schreiber oder die Schreiber*in einen Fehler übersehen hat. Was soll´s!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie siehst du das? Ich freue mich über deinen Kommentar!</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading has-text-color has-background has-link-color has-custom-lineheight wp-elements-f854792b21c3e70cad00882a87b26d26" style="color:#bd2e65;background-color:#f4f4f4;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Vielleicht interessieren dich auch diese Blogbeiträge:</strong></h2>



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<p class="wp-block-paragraph">Hüpf gerne rüber und lies rein!</p>



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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left has-text-color has-background has-custom-lineheight" style="color:#bd2e65;background-color:#f4f4f4;font-size:28px;line-height:1.5"><strong>Abonniere hier meinen Newsletter:</strong></h2>



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