Strategie

Einen älteren Blogbeitrag überarbeiten: So geht´s

Beispielbild Blogbeitrag überarbeiten

Wer einen Blog hat, muss nicht immer das Rad neu erfinden und ständig neue Blogartikel schreiben. Es kann sich durchaus lohnen, einen älteren Beitrag zu überarbeiten. In diesem Beitrag erfährst du, wie das geht und worauf du achten musst, damit er aufpoliert ist und wieder glänzt!

Warum einen älteren Blogbeitrag überarbeiten?

Es gibt mehrere Gründe dafür, dass du dir deine älteren Blogbeiträge vornimmst und den einen oder anderen überarbeitest. Zum Beispiel diese:

  • Die Inhalte sind nicht mehr auf dem Punkt:
    Die Zeit vergeht, und mit ihr auch die Aktualität mancher Blogbeiträge. Vielleicht gibt es neue Entwicklungen zu deinem Thema, Trends haben sich verändert, oder du selber hast dich weiterentwickelt.
  • Ein überarbeiteter Blogbeitrag hat eine bessere Startposition als ein komplett neuer Blogbeitrag:
    Beim Überarbeiten eines alten Beitrags musst du beim Aufbau eines Rankings nicht von null anfangen. Der alte Beitrag wird bereits von Suchmaschinen wie Google gefunden, und u kannst darauf aufbauen. Auch Kommentare und Backlinks nimmst du einfach mit.
  • Du sparst dir Zeit: Einen alten Beitrag zu überarbeiten geht meistens schneller, als einen komplett neuen Beitrag zu schreiben.

Kurz gesagt: Wenn du einen alten Beitrag überarbeitest, verbesserst du ihn und aktualisierst ihn. Wenn du ihn dann noch auf Social Media und in deinem Newsletter teilst, gibst du ihm eine neue Chance auf Sichtbarkeit und ein gutes Ranking.

Beispielbild Blogbeitrag überarbeiten

Bei welchen Blogbeiträgen lohnt sich eine Überarbeitung?

Aus meiner Sicht sind es 4 Arten von Blogbeiträgen, die sich für eine Überarbeitung anbieten:

  • Blogbeiträge, die bereits gut ranken, die aber noch nicht auf Seite 1 von Google sind. Mit einer Überarbeitung schaffst du es vielleicht, sie ganz nach vorne zu bringen.
  • Blogbeiträge zu Themen, die dir am Herzen liegen, die aber noch auf den hinteren Seiten von Google zu finden sind. Mit einer Überarbeitung gibst du ihnen eine neue Chance auf Sichtbarkeit.
  • Blogbeiträge aus deinen Anfangstagen als Blogger*in, in denen du wesentliche Inhalte deines Unternehmens oder deines Blogs behandelst. Du hast dich seit damals ziemlich sicher weiterentwickelt, hast vielleicht deine Ausrichtung oder deinen Stil geändert. Egal, wie gut diese Beiträge ranken: Wenn es um Kernthemen geht, sollten sie aktuell gehalten werden.
  • Blogbeiträge, die schlecht für Suchmaschinen optimiert sind. Häufig sind das Blogbeiträge aus den ersten Tagen des Blogs, als das Bloggen noch neu und ungewohnt war und man nicht alle Regeln kannte oder umsetzen konnte.

Ein Tipp für alle, die die kostenpflichtige Variante des SEO-Tools Ubersuggest haben:

  • Ubersuggest sagt dir genau, welche deiner Blogbeiträge die SEO-Vorgaben nicht optimal erfüllen und verbessert werden könnten/sollten.
    Du gehst folgendendermaßen vor: Du gibst bei Ubersuggest bei „Rank Tracking“ die URL deiner Webseite ein und führst ein sogenanntes „Site-Audit“ durch. Dieses Audit zeigt dir unter anderem die Seiten und Blogbeiträge an, die nicht gut für Suchmaschinen optimiert sind. Du bekommst auch Informationen dazu, was genau nicht passt, also ob beispielsweise der Text zu kurz ist oder die Meta Description fehlt.
    Ubersuggest sagt dir auch, ob der Beitrag einfach, mittel oder schwer zu verbessern ist; und ob die derzeitigen Fehler sich wenig, mittel oder stark auf die Leistung deiner Webseite auswirken.

Noch etwas:
Bitte überarbeite nicht Beiträge, die bereits eine Top-Platzierung bei Google haben. Umständen machst du dir durch eine Überarbeitung dein gutes Ranking kaputt. Never change a winning system!

Beispielbild Blogbeitrag überarbeiten n

Wie kannst du einen älteren Blogbeitrag verbessern?

Jetzt hast du also einen Blogbeitrag ausgewählt, den du überarbeiten willst. Bei den Verbesserungs-Möglichkeiten unterscheide ich drei Bereiche:

  • Die inhaltliche Überarbeitung,
  • die SEO-Optimierung, also die Optimierung für Suchmaschinen, und
  • den Stil beziehungsweise die Anpassung an deine aktuelle Situation.

In vielen Fällen wird es gar nicht nötig sein, alle drei Bereiche zu überarbeiten; zum Beispiel dann, wenn du deine Blogbeiträge von Anfang an sorgfältig für Suchmaschinen optimiert hast, oder wenn sich die Ausrichtung deines Unternehmens nie geändert hat.

Bei manchen Beiträgen hingegen wird eine gründliche Überarbeitung Sinn machen, zum Beispiel dann, wenn du schon vor mehreren Jahren mit dem Bloggen begonnen hast, damals aber keine Ahnung von SEO gehabt hast, und zudem deine berufliche Ausrichtung oder die Positionierung verändert hast.

In jedem Fall lohnt es sich, wenn du dir vor der Überarbeitung überlegst, ob du alle drei Bereiche anpacken willst oder nur einzelne Punkte!

Beispielbild Blogbeitrag überarbeiten, so geht´s

a. Inhaltliche Überarbeitung

Ich fange mit der inhaltlichen Überarbeitung an: Hier geht es darum, dass du den Inhalt deines alten Blogbeitrags aktualisierst.

Hier sind einige Beispiele dafür, wie du den Inhalt deines Blogartikels überarbeiten und aktualisieren kannst:

  • Du gehst auf den aktuellen Stand deines Blog-Themas ein und berücksichtigst Entwicklungen, die sich seit der ersten Veröffentlichung des Blogbeitrags ergeben haben.
    Ein Beispiel: Auf diesem Blog gibt es den Blogbeitrag So erhöhst du die Reichweite deines Blogs: Meine 7 Tipps. Unter anderem empfehle ich darin, Pinterest zu verwenden. Das hat zu dem Zeitpunkt, als ich den Beitrag geschrieben habe, auch funktioniert; Pinterest hat mir damals verlässlich Traffic gebracht, also Zugriffe auf die Webseite.
    Seit dem Frühjahr 2021 verfolgt Pinterest eine neue Strategie – und bringt nun bei weitem nicht mehr so viel Reichweite wie vor einem Jahr. Sprich, die Information im Blogbeitrag ist nicht mehr aktuell. Ich sollte/werde diesen Abschnitt des Blogbeitrags das demnächst mit der neuen Information ergänzen müssen; das steht bereits auf meiner To-do-Liste.
  • Du ergänzt mit aktuellen und neuen Links zu relevanten Webseiten: Vielleicht sind in der Zeit seit der Veröffentlichung des Beitrags neue interessante Webseiten zu deinem Thema aufgetaucht.
  • Du stellst neue Tools zu deinem Thema vor. Solche, die seit der Veröffentlichung deines Blogartikels auf den Markt gekommen sind, oder solche, die du seitdem entdeckt hast.
  • Es gibt neue Trends oder Informationen zu deinem Thema.
    Beispiel: Du stellst Lokale in einer bestimmten Stadt vor, und einige der Lokale, die du vorgestellt hast, mussten Corona-bedingt zusperren. Oder sie sind auf Lieferdienst oder Selbst-Abholung umgestiegen. Teile dies den Leser*innen mit!
    Noch ein Beispiel: Ich stelle in einem Blogbeitrag meine Lieblings-Backformen vor. Diesen Beitrag kann ich erweitern, sobald ich neue Backformen entdecke und empfehlen möchte.
  • Du hast über Events geschrieben oder Gewinnspiele durchgeführt, die lange vorbei sind. Die Leser*innen sollten unbedingt informiert werden, dass diese Ereignisse nicht mehr aktuell sind.
    Hier ein Beispiel: Ich habe vor vielen Jahren bei mir daheim eine Open Bakery durchgeführt, bei der ich meine Kuchen und Torten verkauft und die Einnahmen gespendet habe. Ich habe dazu einen Blogbeitrag geschrieben, in dem ich die Open Bakery ankündige. Nach der Veranstaltung habe ich im Blogbeitrag klar gestellt, dass das Event vorbei ist. Sonst stehen ja immer wieder Leute vor der Tür und wollen Kuchen 🙂 !
  • Du gehst mittlerweile anders vor als damals, als du den Artikel geschrieben hast, hast eine neue Technik oder eine andere Vorgehensweise.
    Das passiert mir als Foodbloggerin sehr häufig: Wenn ich heute Rezepte aus meinen ersten Blog-Jahren nachbacke, dann merke ich, dass ich mich weiterentwickelt habe. Manche meiner frühen Rezepte backe ich jetzt anders, manchmal verändere ich auch die Zutaten. Es ist natürlich wichtig, dass ich meine Leser*innen darüber informiere.
  • Manche Absätze oder Inhalte willst du vielleicht nicht mehr im Beitrag haben, weil sie nicht mehr zu deiner jetzigen Situation passen.
    Ich stoße in meinen alten Blogbeiträgen immer wieder auf Absätze, die sich auf die damalige politische oder persönliche Situation beziehen. Beispielsweise habe ich mich einmal nach einem Todesfall recht persönlich geäußert. Mit etwas Abstand dazu hat sich das nicht mehr richtig angefühlt, und ich habe den betreffenden Absatz entfernt.
    Das ist ja das Schöne am Internet und am Bloggen: Du kannst Texte im Nachhinein abändern. Da ist nichts in Stein gemeißelt.
  • Du hast deine Meinung geändert und denkst heute anders als zu dem Zeitpunkt, zu dem du den Artikel geschrieben hast.

Generell gilt: Wenn du beim Lesen eines alten Beitrags das Gefühl bekommst, dass du nicht mehr dahinterstehst, dann wäre das ein guter Anlass, den Beitrag zu überarbeiten.

b. Überarbeitung der Suchmaschinen-Optimierung, SEO

SEO wird immer wichtiger, wenn es darum geht, dass Blogbeiträge und Webseiten im Internet gefunden werden. Aber auch bei SEO gibt es immer wieder neue Empfehlungen und Richtlinien. Deshalb lohnt es sich, einen alten Blogbeitrag für Suchmaschinen zu optimieren beziehungsweise die Optimierung zu verbessern.

Hier eine Liste mit Faktoren, die für Suchmaschinen wichtig sind:

  • Keywords
    Überprüfe, ob das ursprüngliche Keyword noch passt oder ob du es anpassen sollst. Schau dir auch an, ob das Keyword in der URL, im Titel, im ersten Absatz, in der Meta Description und in Zwischenüberschriften vorkommt.
  • Sprache
    Leser*innen und Suchmaschinen haben eines gemeinsam: Sie mögen eine einfache Sprache, mit kurzen Sätzen, wenig Fremdwörtern, wenig Passiv. Schau dir an, ob dein Beitrag so geschrieben ist, dass er sich locker und leicht lesen lässt.
  • Rechtschreibung und Grammatik
    Kleine Fehler passieren bei Blogbeiträgen immer wieder; die Leser*innen tolerieren solche Fehler in der Regel. In meinem Blogbeitrag Warum Rechtschreibfehler in Blogposts kein Problem für mich sind sind schreibe ich über meine Meinung zu diesem Thema. Trotzdem: Wenn du schon dabei bist, dann versuche einfach, den Beitrag auch in Bezug auf die Rechtschreibung und Grammatik so gut wie möglich zu verbessern.
  • Aufbau und Struktur
    Online-Texte lassen sich besser lesen, wenn sie in kurze Absätze aufgebrochen sind und gut strukturiert sind. Sieh dir also deinen Blogbeitrag an: Sind die einzelnen Textblöcke kurz, maximal 5-7 Zeilen lang? Wenn nicht, dann kürze die Absätze. Lieber mehrere kurze und sogar kurze Absätze, als ein allzu langer Block.
    Achte auch darauf, dass deine Leser*innen gleich ins Thema geführt werden. Sie sollen direkt im ersten Absatz erfahren, worum es geht.
    Zwischenüberschriften brechen den Text auf und machen ihn übersichtlich und führen die Leser*innen durch den Text.
    Ach ja, eines noch: Ersetze Aufzählungen durch Bullet Points. Alles, was übersichtlich ist und Struktur gibt, ist gut!
  • Länge
    Überprüfe, ob dein alter Blogbeitrag lang genug ist, um von Suchmaschinen gut gerankt zu werden. Er sollte mindestens 300 Wörter haben. Der Trend geht hin zu langen Artikeln 2.000 Wörtern und mehr. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass dein Beitrag zu lange wird.
  • Meta Description
    Hat der Blogbeitrag eine passende Meta Description? Ist sie zu lang oder zu kurz? Enthält sie das Keyword? Wenn nein, verbessere das. Die Meta Description sollte momentan 150-160 Zeichen lang sein, das Keyword sollte möglichst weit vorne vorkommen.
  • Bilder
    Haben die Bilder bei deinem Blogbeitrag einen Titel und ALT-Texte, die zum Blogbeitrag passen und das Keyword enthalten?
  • Interne und externe Links
    Interne Links sorgen dafür, dass dein Blogbeitrag innerhalb deiner Webseite gut vernetzt ist und nicht für sich alleine dasteht. Jeder Blogbeitrag sollte sowohl zu alten als auch zu neuen Blogbeiträgen verlinken. Verlinke deinen alten Blogbeitrag deshalb unbedingt auch mit Blogbeiträgen, die seit der ursprünglichen Veröffentlichung entstanden sind.
    Ein weiterer Vorteil von internen Links ist, dass du die Leser*innen damit auf der Seite hältst. Du servierst ihnen spannende Themen auf dem Silbertablett. Im Idealfall klicken sie weiter zu den verlinkten Beiträgen und bleiben auf deiner Webseite.
    Tipp: Wenn du mit Blogbeiträgen verlinkst, die gut gehen und oft aufgerufen werden, färbt dieses positive Ranking sich auf den verlinkten Beitrag aus. Durch die Verlinkung schickst du ihm quasi positive Ranking-Vibes.
    Ein weiterer Tipp: Falls du es nicht schon getan hast, dann verlinke in einen aktuellen Blogbeiträgen unbedingt zum überarbeiteten Blogartikel!
    Wie schon beim ersten Schritt, der inhaltlichen Überarbeitung, vorgeschlagen: Setze nach Möglichkeit auch externe Links und verlinke zu hilfreichen Webseiten.

    Tipp
    Achte bei externen Links darauf, dass sich die neuen Webseiten in einem neuen Tab öffnen. Dann öffnet sich die neue Webseite zusätzlich zu deiner Webseite, und das ist gut so. Sonst sind sie nämlich nicht mehr auf deiner Webseite, sondern auf der verlinkten Webseite. Und das willst du ja nicht, sie sollen auf deiner Webseite bleiben!

Tipp: Das WordPress-Plugin Yoast hilft bei der Optimierung für Suchmaschinen

Wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht, mag ich das WordPress Plugin Yoast sehr gerne. Yoast zeigt mit einem einfachen Ampelsystem an, ob ein Blogbeitrag gut für Suchmaschinen optimiert ist, und wo noch Verbesserungspotential ist. Gerade wenn du bei SEO noch nicht den vollen Durchblick hast, erleichtert Yoast die Suchmaschinenoptimierung sehr

Screenshot Yoast zur Lesbarkeit
Beispielbild: So gibt Yoast Feedback zur Lesbarkeit. Die rote Ampel zeigt: Bei diesem Blogbeitrag ist noch Luft nach oben!
Yoast zu SEO
Beispielbild: So gibt Yoast Feedback zur Suchmaschinenoptimierung

c. Überarbeitung des Stils und Anpassung an deine aktuelle Situation

Möglicherweise/Wahrscheinlich hat sich bei dir seit den Anfangstagen deines Blogs einiges getan. Ich meine damit beispielsweise folgende Dinge:

  • Du hast die inhaltliche Ausrichtung deines Business konkretisiert oder verändert, hast dich neu positioniert und neue Botschaften.
  • Du hast dein Büro oder deine Räumlichkeiten gewechselt.
  • Dein Mitarbeiter*innenstamm hat sich verändert.
  • Vielleicht hast du im Lauf der Zeit deine Schreib-Sprache gefunden und schreibst jetzt anders als früher.
  • Und vielleicht schaust du heute auch ganz anders als damals, mit einer neuen Frisur und neuen Klamotten.

Passe den Blogbeitrag an deine jetzige Situation an:

  • Achte darauf, dass du den Blogbeitrag in deiner aktuellen Schreib-Sprache schreibst.
  • Ersetze die Bilder durch aktuelle Bilder:
    Zeige deine aktuellen Mitarbeiter*innen, die jetzt mit dir zusammenarbeiten; dein jetzige Büro – und dich mit deiner neuen Frisur und deinem aktuellen Stil!

Du hast dann zwar ein Nebeneinander von alten und neuen Blogbeiträgen, aber das darf so sein. Wichtig ist vor allem, dass die Blogbeiträge, die für dich wichtig sind, aktuell sind. Du zeigst damit auch den Leser*innen, welche Themen für dich wichtig sind und dir am Herzen liegen.

Wie informierst du die Leser*innen darüber, dass du deinen Blogbeitrag überarbeitet hast?

Ob und in welcher Form du deine Leser*innen über die Überarbeitung informierst, hängt meiner Meinung nach vom Umfang der Überarbeitung ab:

  • Wenn die Änderungen nur minimal sind oder sich für die Leser*innen nicht auswirken, dann müssen sie nicht unbedingt darüber informiert werden. Damit meine ich zum Beispiel, dass du die ALT-Texte auf den Bildern geändert oder einzelne Absätze entfernt hast. Die Leser*innen bemerken solche kleinen Anpassungen normalerweise dar nicht.
    Beispiel: Ich habe vor einigen Jahren die Bilder beim Blogbeitrag Linzer Augen durch neue Bilder ersetzt. Einfach so, ohne das ausdrücklich zu erwähnen.
  • Wenn es für die Leser*innen wichtig ist, dass die Information im Blogbeitrag aktuell ist, dann solltest du sie ausdrücklich auf die Überarbeitung hinweisen.
    Bei kleinen Änderungen geht das zum Beispiel mit dem Hinweis Update oder Edit vor dem betreffenden Absatz. Eine andere Möglichkeit ist es, die alte Information stehen zu lassen, aber durchzustreichen und durch die UPDATE-Information zu ergänzen.
    Ein Beispiel aus meinem Foodblog: Ich streiche die alte Mengenangabe durch und schreibe daneben die neue Mengenangabe hin. So wissen die Leser*innen, dass ich früher mit einer anderen Menge gearbeitet habe als jetzt.
  • Bei umfassenden Überarbeitungen sollten die Leser*innen nach dem ersten Absatz darüber informiert werden, dass dies die überarbeitete Version eines alten Blogbeitrags ist. Zum Beispiel mit dem Hinweis: „xx.xx.xx (aktuelles Datum): Dies ist die überarbeitete Version des Blogbeitrags vom xx.xx.xx (ursprüngliches Datum).“  

Wenn du möchtest, kannst du nach einer gründlichen Überarbeitung auch das Datum des Blogbeitrags ändern. Er wird dann auf deinem Blog als neuester Blogbeitrag angezeigt. Das kann eine gute Möglichkeit sein, um die Leser*innen auf den Blogbeitrag aufmerksam zu machen und den Blogbeitrag nach vorne zu bringen.

Wie verschaffst du dem überarbeiteten Blogartikel mehr Sichtbarkeit?

Im letzten Schritt der Überarbeitung verschaffst du deinem Blogbeitrag mehr Sichtbarkeit: Du teilst ihn auf deinen Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram, Pinterest, LinkedIn und XING. Informiere auch die Leser*innen deines Newsletters.

Beispielbild Blogbeitrag überarbeiten

Mein persönliches Fazit

Es lohnt sich, alte Blogbeiträge zu überarbeiten. Du konzentrierst dich bei der Überarbeitung ja vor allem auf Beiträge, die bereits gut ranken, die für dein Business wichtig sind, und die dir am Herzen liegen. Es wäre doch schade, wenn diese Beiträge und diese Themen untergehen!

Wie ist es bei dir? Überarbeitest du deine alten Blogbeiträge, oder hast du schon mal daran gedacht? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

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